Titelkarte: Backlinks in Österreich und der Schweiz kaufen – Backlinks kaufen, Linkship

Backlinks in Österreich und der Schweiz kaufen: Regeln, Quellen, Steuer

Wer im deutschsprachigen Raum Links kauft, denkt meist an Deutschland. Dabei sind österreichische und Schweizer Medien für viele Unternehmen genauso relevant: wenn sie dort Kunden haben, wenn sie in einer Branche arbeiten, die grenzüberschreitend denkt, oder wenn sie gezielt in Wien, Zürich oder Bern sichtbar werden wollen.

Die Grundregeln sind ähnlich, die Details nicht. Österreich und die Schweiz haben eigene Kennzeichnungsvorschriften, eigene Begriffe und eigene Steuerregeln. Dieser Guide zeigt, worauf Sie beim Kauf von Links und bezahlten Beiträgen in beiden Ländern achten müssen.

Kurz & knapp

  • Links von .at- und .ch-Seiten sind vor allem dann sinnvoll, wenn Sie in Österreich oder der Schweiz Kunden haben. Für reine Deutschland-Rankings sind deutsche Quellen meist passender.
  • In Österreich verlangt § 26 Mediengesetz, dass bezahlte Veröffentlichungen als „Anzeige“, „entgeltliche Einschaltung“ oder „Werbung“ gekennzeichnet sind.
  • In der Schweiz heißt das bezahlte Format oft „Publireportage“. Lauterkeitsrecht und die Grundsätze der Schweizerischen Lauterkeitskommission verlangen die Trennung von Redaktion und Werbung.
  • Googles Regeln gelten in allen drei Ländern gleich: Bezahlte Links brauchen rel="sponsored" oder rel="nofollow".
  • Steuerlich gilt für Unternehmer meist das Reverse-Charge-Verfahren: Die Rechnung kommt ohne österreichische USt bzw. Schweizer MWST, Sie melden die Steuer in Deutschland an.

Wann sich Links aus Österreich und der Schweiz lohnen

Google bewertet Links nicht nach Ländern, aber nach Relevanz. Ein Link von einem Wiener Fachportal ist für ein Unternehmen mit österreichischen Kunden ein starkes Signal, für einen reinen Online-Shop mit Lieferung nur innerhalb Deutschlands eher nicht. Dazu kommt die Zielgruppe: Leser in Österreich und der Schweiz klicken auf Angebote, die in ihrem Land funktionieren.

Welche Linkquelle passt zu Ihrem Zielmarkt?Erst der Markt, dann die DomainendungDENur DeutschlandDeutsche Fachmedien,Regionalportale, .deATÖsterreich dabeiZusätzlich .at-Medien,Kammern, VerbändeCHSchweiz dabeiZusätzlich .ch-Medien,Branchenportale, CHFDACHGanzer RaumMischung nach Umsatzanteilder Länder
Richten Sie die Mischung Ihrer Linkquellen am Umsatz nach Ländern aus, nicht an der Stärke einzelner Domains.

Die Regeln im Ländervergleich

Bezahlte Beiträge in Deutschland, Österreich und der SchweizKennzeichnung, Begriffe und Steuer im ÜberblickDeutschlandUWG, MStV, DDG, Pressegesetze„Anzeige“ oder „Werbung“Umsatzsteuer 19 %Google: sponsored/nofollow.deÖsterreich§ 26 Mediengesetz, UWG„Anzeige“, „entgeltlicheEinschaltung“, „Werbung“Google: sponsored/nofollow.atSchweizUWG, Lauterkeitskommission„Publireportage“, „Anzeige“MWST 8,1 %Google: sponsored/nofollow.ch
Die Begriffe unterscheiden sich, das Prinzip nicht: Werbung muss als Werbung erkennbar sein. Googles Regeln sind in allen drei Ländern dieselben.

Für die Kennzeichnung gilt in allen drei Ländern: gut sichtbar, am Anfang des Beitrags, mit einem Begriff, den Leser verstehen. „Sponsored by“ oder „in Kooperation mit“ reichen in der Regel nicht. Die Hintergründe für Deutschland stehen in Ist Backlinks kaufen erlaubt?.

Wo Sie österreichische und Schweizer Quellen finden

Quelle Österreich Schweiz
Fachmedien Branchenmagazine, Wirtschaftsportale Fachzeitschriften, oft mehrsprachig
Regionale Medien Bundesländer-Portale, Bezirksblätter Kantonale Portale, Stadtmagazine
Verbände und Kammern Wirtschaftskammer, Fachverbände Branchenverbände, Handelskammern
Foren und Communities Österreichische Foren Schweizer Foren
Agenturen Linkbuilding-Agenturen mit Sitz in Österreich Linkbuilding-Agenturen mit Sitz in der Schweiz

Preise und Währung

Schweizer Medien rechnen in Franken, und das Preisniveau liegt meist über dem deutschen. Achten Sie bei Angeboten darauf, ob der Preis netto oder brutto genannt wird und wer den Text schreibt. Österreichische Regionalmedien sind oft günstiger als vergleichbare Titel in Deutschland, große Wirtschaftsportale dagegen ähnlich teuer.

Rechnung und Steuer

Kaufen Sie als Unternehmer bei einem österreichischen Anbieter, stellt dieser in der Regel ohne österreichische Umsatzsteuer in Rechnung und vermerkt die Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers. Sie melden die deutsche Umsatzsteuer nach § 13b UStG selbst an und ziehen sie im selben Zug als Vorsteuer wieder ab. Bei Schweizer Anbietern gilt dasselbe Prinzip, weil die Schweiz Drittland ist. Voraussetzung ist, dass der Anbieter Ihre USt-IdNr. kennt. Mehr dazu im Guide Linkkauf in der Buchhaltung.

Was das für Sie konkret heißt

Prüfen Sie zuerst, welchen Anteil Ihres Umsatzes Österreich und die Schweiz ausmachen. Bei unter fünf Prozent lohnt sich eine eigene Linkstrategie für diese Länder selten.

Wenn ja: Beginnen Sie mit Verbänden, Kammern und regionalen Fachmedien. Bei bezahlten Beiträgen achten Sie auf die landesübliche Kennzeichnung und schicken Ihre USt-IdNr. vor der Rechnung.

Was dieser Guide nicht leistet

Die Rechtsangaben fassen die Grundzüge zusammen und ersetzen keine Beratung im jeweiligen Land. Steuersätze und Regeln können sich ändern; maßgeblich ist der Stand zum Zeitpunkt der Rechnung. Stand: Oktober 2026.

Häufige Fragen

Lohnen sich Backlinks aus Österreich oder der Schweiz?

Vor allem, wenn Sie in diesen Ländern Kunden haben. Für reine Deutschland-Rankings sind deutsche Quellen meist relevanter, weil Thema und Zielgruppe besser passen.

Wie muss ein bezahlter Beitrag in Österreich gekennzeichnet werden?

Nach § 26 Mediengesetz mit „Anzeige“, „entgeltliche Einschaltung“ oder „Werbung“, sofern Zweifel über die Entgeltlichkeit bestehen können. Dies ist keine Rechtsberatung.

Was ist eine Publireportage?

So heißt in der Schweiz ein bezahlter Beitrag in redaktioneller Aufmachung, vergleichbar mit dem Advertorial in Deutschland. Er muss als Werbung erkennbar sein.

Gelten Googles Regeln in Österreich und der Schweiz anders?

Nein. Googles Spam-Richtlinien gelten weltweit. Bezahlte Links brauchen rel="sponsored" oder rel="nofollow", unabhängig vom Land.

Muss ich auf eine Rechnung aus der Schweiz Umsatzsteuer zahlen?

Als deutsches Unternehmen in der Regel ja, aber über das Reverse-Charge-Verfahren: Sie melden die deutsche Umsatzsteuer selbst an und ziehen sie bei vollem Vorsteuerabzug wieder ab.

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