PageRank-Simulator: Wie Linkkraft durch ein Seitennetz fließt
PageRank ist das Modell hinter dem Begriff „Linkkraft“: Jede Seite verteilt ihren Wert über ihre ausgehenden Links, und wer viele Links von wertvollen Seiten bekommt, sammelt Wert. Der Simulator macht das Prinzip anfassbar – setzen Sie Links zwischen bis zu acht Seiten und beobachten Sie, wie sich die Verteilung ändert.
PageRank-Simulator
Kostenlos, ohne Anmeldung. Es werden keine Eingaben gespeichert.
Drei Experimente
- Hub-Seite: Lassen Sie alle Seiten auf Seite A verlinken und A nur auf eine Seite. A sammelt Wert – so funktionieren Pillar-Seiten.
- Sackgasse: Entfernen Sie alle ausgehenden Links einer Seite. Ihr Wert verteilt sich gleichmäßig auf alle – deshalb sollten wichtige Seiten weiterverlinken.
- Verwässerung: Geben Sie einer Seite acht ausgehende Links. Jeder einzelne Link trägt nur noch ein Achtel – weniger Links je Seite heißt mehr Wert je Link.
Was das Modell weglässt
Der echte Algorithmus gewichtet Links nach Position, Relevanz und Vertrauen, ignoriert nofollow-Links beim Weitergeben und arbeitet mit Milliarden Seiten. Für die Frage, wie interne Verlinkung wirkt, reicht das Grundmodell. Die Hintergründe erklärt der Beitrag Linkjuice.
Häufige Fragen
Ist PageRank noch relevant?
Google nutzt ihn intern weiter, veröffentlicht ihn aber seit 2016 nicht mehr. Die Toolbar-Werte von früher gibt es nicht; die Logik dahinter prägt weiterhin, wie Links wirken.
Was bedeutet die Dämpfung?
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein zufälliger Surfer einem Link folgt statt eine neue Seite aufzurufen. 0,85 ist der Wert aus der Originalarbeit.
