Titelkarte: Interview mit Patrick Tomforde – „Die Erwähnung ist der Name, der Link ist die Adresse“, Linkship

„Die Erwähnung ist der Name, der Link ist die Adresse“

Wenn ChatGPT, Perplexity oder Googles KI-Modus eine Frage beantworten, entscheidet sich Sichtbarkeit nicht mehr nur über Position eins, sondern darüber, wer als Quelle genannt wird. Ob dafür noch Backlinks nötig sind oder ob die bloße Erwähnung reicht, gehört gerade zu den meistdiskutierten Fragen im Offpage-Marketing.

Wir haben sie jemandem gestellt, der seit 2009 nichts anderes macht: Patrick Tomforde, Gründer und Geschäftsführer der Linkbuilding-Agentur performanceLiebe und Mitgründer der KI-Sichtbarkeits-Toolbox rankion.ai. Seine Antworten sind deutlich – und an mehreren Stellen eine Gegenposition zu dem, was derzeit über GEO geschrieben wird.

Der Gesprächspartner

Patrick Tomforde, Geschäftsführer der performanceLiebe GmbH & Co. KG

Patrick Tomforde ist Dipl. Betriebswirt und Geschäftsführer der performanceLiebe GmbH & Co. KG in Buxtehude. Die Linkbuilding-Agentur hat er 2009 gegründet. Er ist Mitgründer von rankion.ai und Autor der Bücher „Linkbuilding“ (2024) und „GEO – Generative Engine Optimization“ (2026).

Website: performanceliebe.de · KI-Toolbox: rankion.ai · Profil im Linkship-Verzeichnis: performanceLiebe

Hinweis: Das Interview wurde schriftlich geführt. Die Antworten stammen von Patrick Tomforde und sind unverändert übernommen; Zwischenüberschriften, Schaubilder und Links zu weiterführenden Linkship-Artikeln hat die Redaktion ergänzt. Das Interview ist nicht gesponsert.

Was Links in KI-Antworten tatsächlich tun

Linkship: Klassisch verstehen wir Backlinks als Ranking-Signal. In ChatGPT, Perplexity und den AI Overviews entscheidet dagegen, welche Quelle zitiert wird. Siehst du in deinen Projekten einen belastbaren Zusammenhang zwischen neuen Links und Nennungen in KI-Antworten – und wenn ja: Wie schnell schlägt das durch im Vergleich zu klassischen Rankings?

Ja, eindeutig. Ein Link stärkt die Autorität einer Domain, und Autorität hebt das Ranking. Auf dieses Ranking greifen auch Googles KI-Funktionen zurück, also die AI Overviews und der KI-Modus. Das schreibt Google in seinem Leitfaden selbst. ChatGPT und Perplexity wählen ihre Quellen anders aus. Aber auch dort zählt, ob eine Domain als vertrauenswürdig gilt. Ein Link ist deshalb in beiden Welten dasselbe: ein Gütesiegel, das jemand anderes vergibt.

Das sehen wir bei unseren Kunden immer wieder. Wo wir ein Linkprofil über Monate ausgebaut haben, taucht die Domain häufiger in ChatGPT-Antworten auf. Und je mehr gute Links dazukommen, desto öfter. Ein Link bringt Sichtbarkeit und Autorität.

Besonders deutlich wird das bei Kaufentscheidungen. Der Softwareanbieter AirOps hat Kaufanfragen nach B2B-Software in ChatGPT, Claude und Perplexity ausgezählt: 85 Prozent der Markennennungen stammen nicht von der Website der Marke, sondern von fremden Seiten. Sichtbarkeit entsteht also dort, wo andere über dich schreiben. Genau dort setzen wir unsere Links. Wer nur an der eigenen Website arbeitet, erreicht also den kleineren Teil.

Die Zielseite muss natürlich zur Frage passen, die das System gerade beantwortet. Ein Link auf die falsche Seite verpufft. In die engere Auswahl kommt die richtige Seite aber erst über das Linkprofil. Ohne Linkprofil keine Auswahl, ohne Auswahl kein Zitat.

Und das Tempo? Ein guter Link bewegt ein Ranking in Wochen, das zeigen unsere Projekte. In den KI-Antworten sehen wir die Wirkung oft genauso schnell, im KI-Modus von Google manchmal sogar früher. Bei ChatGPT dauert es länger. Wir planen jeden Link für beides zugleich: fürs Ranking und für die KI-Antwort.

Link oder Erwähnung – braucht GEO den Link überhaupt?

Linkship: Viele argumentieren, für KI-Sichtbarkeit reiche die unverlinkte Brand Mention im richtigen Umfeld. Deckt sich das mit dem, was du misst? Wo ist der Link aus deiner Sicht unverzichtbar, wo ist er nur noch ein angenehmer Nebeneffekt?

Nein. Eine Erwähnung ohne Link, die sogenannte Brand Mention, bringt im besten Fall deinen Namen in die Antwort. Das ist aber noch keine Zitation. Nennung und Zitation werden in vielen Diskussionen verwechselt. Bei einer Nennung schreibt das System deinen Markennamen in die Antwort. Bei einer Zitation verweist es auf deine Seite als Quelle. Erst die Zitation bringt Besucher und Vertrauen. Über eine bloße Nennung kommt niemand direkt auf deine Seite.

Nennung oder Zitation – was in der KI-Antwort passiertNennung (Brand Mention)Zitation (Quelle mit Link)In der AntwortIhr Markenname im TextIhre Seite als BelegBesucherkein direkter WegKlick auf die QuelleVertrauenName bleibt hängenQuelle wird geprüftIm Bildder Name des Ladensdie Adresse des LadensPatrick Tomforde: „Die Erwähnung ist der Name, der Link ist die Adresse.“
Eine Nennung bringt den Namen in die Antwort, erst die Zitation führt Leser zur Quelle – laut Tomforde entsteht sie dort, wo Links sitzen.

Wo entstehen die Erwähnungen, von denen alle reden? Bei Kaufanfragen nach B2B-Software vor allem in Bestenlisten, Vergleichen und Testberichten auf fremden Seiten. Genau dort steht auch der Link. Wer dort vorkommt, bekommt beides. Deshalb planen wir eine Erwähnung nie ohne Link.

Ein Bild dazu: Wenn dir in einer fremden Stadt dreimal derselbe Laden empfohlen wird, merkst du dir den Namen. Hingehen kannst du aber erst, wenn dir jemand sagt, wo er ist. Die Erwähnung ist der Name, der Link ist die Adresse.

Für eine Zitation reicht die Nennung also nicht. Als Quelle erscheint nur eine Seite, die das System findet und der es vertraut. Dieses Vertrauen baut der Link auf. Und er ist das Signal, das wir gezielt anstoßen können.

Unverzichtbar ist der Link überall dort, wo eine Seite zitiert werden soll: beim Fachbeitrag, bei der Studie, bei der guten Erklärseite, beim Testbericht. Genau solche Seiten stehen bei Fachfragen als Beleg unter der Antwort. Ein Nebeneffekt ist der Link für mich nirgends. Wir messen Nennung und Zitation getrennt und legen dem Kunden beide Kurven nebeneinander. Die Zitationskurve steigt dort, wo die Links sitzen.

Was an Wert gewonnen hat – und was verloren

Linkship: Welche Platzierungstypen haben in den letzten zwölf Monaten spürbar zugelegt (Fachmagazine, Nischenblogs, Foren und Communitys, Verzeichnisse, Digital PR) und welche haben verloren? Gerne mit deiner Einschätzung, woran das jeweils liegt.

Gewonnen haben die Linkquellen mit echten Lesern. Verloren haben die Seiten, die niemand liest.

Ganz vorn liegen für mich die Fachmagazine. Ein Beitrag dort bringt Link, Erwähnung und Zitierfähigkeit in einem Schritt. Und KI-Systeme ziehen genau solche Seiten als Beleg für Fachfragen heran. Ein Link in einem Fachmagazin zahlt also doppelt ein: aufs Ranking und auf die Zitation. Auch Nischenblogs mit eigener Leserschaft und eigenen Tests gehören zu den Gewinnern. Ein Blog, der nur Gastbeiträge sammelt, ist dagegen ein Netzwerk. Qualität vor Quantität – wie immer.

Zugelegt haben auch Foren und Communitys. Unter KI-Antworten auf Kaufberatungsfragen steht erstaunlich oft ein Diskussionsthread. Der Grund ist banal: Diskussionen beantworten Fragen, auf die ein Produkttext nicht eingeht. Was mache ich, wenn das Gerät kaputtgeht? Lohnt sich die teure Variante? Verlinken echte Nutzer dort deine Seite, weil sie ihnen geholfen hat, wirkt das doppelt – als Empfehlung und als Quelle.

Verloren haben austauschbare Gastbeiträge und Verzeichnisse. Daran hat sich in unseren Projekten seit zwei Jahren nichts geändert. Ein Verzeichniseintrag belegt, dass es dich gibt – mehr nicht. In ein offenes Verzeichnis kann sich jeder ungeprüft eintragen. Ein Link von dort sagt weder Google noch einer KI etwas über deine Qualität. Aus demselben Grund haben wir Massenplatzierungen in Blognetzwerken gestrichen. Die Links aus Fachmedien dagegen finden Kunden heute in ihren KI-Antworten wieder.

Überschätzt wird aus meiner Sicht Digital PR. Eine Kampagne bringt Erwähnungen. Ob am Ende ein Link steht und auf welche Seite er zeigt, entscheiden aber andere. Gezielte Linkarbeit plant genau das. Bei uns steht der Link deshalb am Anfang der Planung, nicht am Ende.

Messbarkeit und Budgetverteidigung

Linkship: Ein Teil der Wirkung landet heute in Antworten ohne Klick. Mit welchen KPIs und Tools misst ihr den Effekt von Offpage-Arbeit auf KI-Sichtbarkeit – und wie begründest du gegenüber einem Kunden ein Linkbudget, wenn das klassische Ranking-Reporting nicht mehr die ganze Geschichte erzählt?

Mit dem Anteil der KI-Antworten, in denen der Kunde vorkommt – als Quelle oder mit seinem Namen. Wir nennen das Reference Rate. Das Prinzip ist einfach. Für ein Themenfeld schreiben wir die Fragen auf, die Kunden wirklich stellen. Diese Fragen stellen wir regelmäßig in jedem System. Dann zählen wir, in wie vielen Antworten die Domain als Beleg, Link oder Nennung auftaucht. Gemessen wird das mit rankion.ai, das ich mitgegründet habe, oder mit anderen Tools, die dasselbe können. Ganz entscheidend ist dabei die Fragenliste.

Der Verlauf zeigt, wie sich der Anteil entwickelt. Und in den Antworten steht, welche Quellen das System als Beleg nennt. Taucht dort der Fachbeitrag auf, den wir platziert haben, sieht der Kunde seinen Link direkt in der KI-Antwort.

Bei Google gibt es seit diesem Sommer eine zweite Zahl, direkt von Google: Die Search Console zeigt Impressionen aus AI Overviews und dem KI-Modus. Für ChatGPT und Perplexity messen wir selbst.

Das Budget begründe ich mit drei Größen. Erstens die Reference Rate je System. Zweitens Qualität und Themennähe der verweisenden Domains. Drittens die Anfragen und Markensuchen, die im Vertrieb ankommen. Klicks allein taugen als Maßstab nicht mehr, dafür sind zu viele Antworten klicklos. Laut SISTRIX klicken in Deutschland bei Suchen mit AI Overview nur 11 Prozent auf den ersten Treffer, im Schnitt aller Suchen sind es 27. Wer ein Linkbudget an den Klicks eines Quartals misst, kürzt deshalb zu früh. Den Schaden merkt er erst Monate später. Links wirken nicht über Nacht, dafür lange. Kein anderer Offpage-Kanal baut so dauerhaft Autorität auf.

Was man 2026 lassen sollte

Linkship: Welche Linkbuilding-Taktik, die vor drei Jahren noch funktioniert hat, würdest du heute niemandem mehr empfehlen – weil sie wirkungslos geworden ist oder weil sie in KI-Suchsystemen sogar schadet?

Links aus Blognetzwerken, die kein Mensch liest. Vor drei Jahren hat das noch Rankings bewegt, das haben wir in Projekten gesehen. Heute bringt es nichts mehr. Für die KI-Antworten ist der Grund einfach: Solche Seiten werden nicht zitiert.

Kommt eine Seite bei ChatGPT in die engere Auswahl, entscheiden zwei Dinge über das Zitat: Trifft sie die Teilfrage? Passt ihr Titel dazu? Ein Beitrag, den niemand liest, steht auf einer Seite ohne Thema und ohne eigene Erfahrung. Deshalb trifft er keine Frage. Genau solche Seiten übergehen die Systeme. Ein Link von dort stärkt weder das Ranking noch die Sichtbarkeit in KI-Antworten. Wer dort Links setzt, verschenkt Zeit und Budget.

Ebenfalls lassen würde ich massenhaft erzeugte KI-Inhalte als Linkträger. Google nennt Seiten, die in großer Zahl vor allem fürs Ranking entstehen, „Scaled Content Abuse“, und zwar ausdrücklich „no matter how it’s created“. Entscheidend ist also die Masse, nicht das Werkzeug. Hundert schnell erzeugte Artikel ersetzen keinen einzigen Beitrag in einem Fachmedium.

Dasselbe gilt für abgelaufene Domains, die man aufkauft, um ihre Rankinghistorie mitzunehmen, und dann mit Füllinhalten bestückt. Auch das führt Google in derselben Richtlinie als Verstoß auf. Die alte Autorität trägt nicht lange, wenn nichts Echtes nachkommt.

Das Problem sind dabei nie die Links. Das Problem sind Seiten ohne Leser und ohne Thema. Wir prüfen deshalb jede Seite, bevor dort ein Link gesetzt wird: Hat sie echte Leser? Passt sie zum Thema? Taucht sie in den Antworten auf, die für unseren Kunden zählen? Lautet die Antwort dreimal ja, wirkt der Link – im Ranking und in der KI-Antwort.

Die konkrete Empfehlung: 3.000 Euro im Monat

Linkship: Mittelständisches B2B-Unternehmen, rund 3.000 Euro Offpage-Budget im Monat, Ziel ist Sichtbarkeit in Google und in KI-Antworten. Wie verteilst du das Budget – und was ist der erste Schritt, bevor überhaupt der erste Link gesetzt wird?

Der erste Schritt ist eine Messung, kein Link. Nehmen wir als erfundenes Beispiel einen Hersteller von Industriepumpen. Bevor dort Geld fließt, schreiben wir die Fragen auf, die seine Kunden stellen – von „Welche Pumpe für Kühlwasser?” bis „Was kostet die Wartung?“. Diese Fragen stellen wir in Google, im KI-Modus und in ChatGPT. Am Ende steht eine Nullmessung: Wer wird heute zitiert? Welche Quellen tauchen immer wieder auf? Wo steht der Hersteller? Dazu kommen ein Audit des bestehenden Linkprofils und die Impressionen aus AI Overviews und KI-Modus in der Search Console. Danach wissen wir, welche Medien in den Antworten vorkommen. Nach ihnen richten wir die Links aus.

Der Plan für 3.000 Euro im Monat – in vier Schritten1vor dem ersten EuroNullmessungKundenfragen sammelnWer wird heute zitiert?Linkprofil-AuditKI-Daten aus der GSC2VoraussetzungZielseiteneine Seite je Kernthemamit eigener Sichtund eigener Erfahrungnicht aus dem Linkbudget3Monat 1–3Platzierungen2–4 je Monatin zitierten Fachmedienjede mit klarem Anlass100 % Budget in Links4nach drei MonatenZweitmessungdieselben Fragen erneutneben die NullmessungWo neu sichtbar?Welcher Link wirkte?Erfundenes Beispiel aus dem Interview: Hersteller von Industriepumpen, B2B, Mittelstand
Erst messen, dann die Zielseiten bauen, dann wenige starke Platzierungen – und nach drei Monaten neben die Nullmessung legen.

3.000 Euro im Monat sind ein realistischer Rahmen, kein Sparbudget. Wer damit auf Masse setzt, kauft falsch.

Das Budget geht bei mir vollständig in Links: in Platzierungen bei den Fachmedien, die in der Nullmessung zitiert wurden. Daraus werden zwei bis vier Platzierungen im Monat, jede mit einem klaren Anlass. Lieber drei starke Platzierungen als zwanzig schwache.

Voraussetzung ist eine Zielseite, die als Antwortbaustein taugt. Für den Pumpenhersteller heißt das: eine Seite je Kernthema, mit eigener Sicht und eigener Erfahrung. Genau das empfiehlt Google auch für seine KI-Funktionen. Diese Seiten müssen stehen, bevor der erste Link gesetzt wird. Ein Posten im Offpage-Budget sind sie aber nicht. Ein guter Link auf eine schwache Seite wäre verschenktes Geld.

Nach drei Monaten wiederholen wir die Messung und legen sie dem Kunden neben die Nullmessung. Dann sieht er schwarz auf weiß, in welchen Antworten er neu auftaucht und welche Platzierung ihn dorthin gebracht hat.

Blick nach vorn

Linkship: Wenn du zwölf bis vierundzwanzig Monate vorausdenkst: Ist der Backlink in fünf Jahren noch die Währung des Offpage-Marketings – oder wird er zur Nebensache neben etwas anderem?

Ja, er bleibt die Leitwährung. Ich sehe keinen Grund, warum sich daran in fünf Jahren etwas ändern sollte. Hinter einem Link steht am Ende jemand, der öffentlich sagt: Schaut mal da. Texte kann eine Maschine beliebig produzieren – dieses Urteil nicht. Je mehr erzeugter Text im Netz steht, desto wertvoller wird dieses Urteil. Damit stehe ich nicht allein: In einer im September veröffentlichten Expertenbefragung zu den Google-Rankingfaktoren zählte jeder Zweite Backlinks zu den drei wichtigsten.

Was sich verschiebt, ist der Ort, an dem Sichtbarkeit entsteht. Vor einem Jahr hieß KI-Suche für die meisten ChatGPT. Heute verteilt sie sich auf mehrere Systeme, vor allem Gemini hat aufgeholt. Jedes System wählt seine Quellen anders aus. Das macht die Arbeit nicht einfacher, aber vielfältiger. Manche stützen eine Antwort auf viele Quellen, andere auf sehr wenige. Wo nur wenige Plätze vergeben werden, setzt sich die stärkere Autorität durch. Und die baut man mit Links.

Für die nächsten Jahre erwarte ich, dass der Link das Signal bleibt, das am stärksten wirkt und sich am besten steuern lässt. Erwähnungen kommen dazu, aber sie folgen dem Link: Ein Medium, das auf dich verlinkt, schreibt auch über dich. Beides entsteht aus derselben Arbeit, und die ist im Kern nichts Neues. Im Zentrum von Offpage stand immer der Link. Bei uns heißt das schon heute: Wir wählen eine Platzierung nicht mehr nur nach der Stärke der Domain aus. Wir prüfen auch, ob das Medium in den Antworten vorkommt, die für den Kunden zählen. Wer so arbeitet, muss in fünf Jahren nichts umbauen.

Drei Punkte zum Mitnehmen

  • Ohne Link keine Zitation. Eine Brand Mention bringt den Namen in die Antwort, als Quelle erscheint aber nur eine Seite, der das System vertraut – und dieses Vertrauen baut der Link auf.
  • Messen statt raten. Vor dem ersten Link steht eine Nullmessung: Welche Fragen stellen Kunden, wer wird heute zitiert, welche Medien tauchen immer wieder auf? Nach drei Monaten wird wiederholt.
  • Wenige starke Platzierungen schlagen viele schwache. Fachmagazine und Communitys mit echten Lesern haben gewonnen, Blognetzwerke, Massen-KI-Texte und aufgekaufte Domains verloren.

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