Backlinks über Marktplätze kaufen: Schritt für Schritt zur ersten Bestellung
Link-Marktplätze bringen Seitenbetreiber und Käufer zusammen. Sie wählen aus einem Katalog, bestellen einen Beitrag, und die Plattform wickelt Veröffentlichung, Zahlung und oft auch die Texterstellung ab. Dieser Guide erklärt, wie Sie dort Schritt für Schritt richtig einkaufen.
Kurz & knapp
- Ein Marktplatz vermittelt; für die Qualität jeder einzelnen Seite sind Sie selbst verantwortlich.
- Hinterlegen Sie vor der ersten Bestellung Ihre USt-IdNr. im Kundenkonto, sonst berechnen ausländische Plattformen oft deutsche Umsatzsteuer.
- Filtern Sie zuerst nach Sprache, Land und Thema, erst danach nach Kennzahlen wie DR (Domain Rating von Ahrefs) oder Traffic.
- Prüfen Sie jede Seite außerhalb des Marktplatzes: Impressum, Leser, Anteil bezahlter Beiträge.
- Vereinbaren Sie Kennzeichnung, Attribut und Laufzeit schriftlich und kontrollieren Sie den Beitrag nach Veröffentlichung.
In sechs Schritten zur ersten Bestellung
Die Filter richtig nutzen
| Filter | Empfehlung | Warum |
|---|---|---|
| Sprache | Deutsch | Siehe Deutsche Backlinks kaufen |
| Land | Ihr Zielmarkt | Leser und Relevanz |
| Thema | Ihr Fachgebiet, eng gefasst | Thematische Nähe zählt mehr als Stärke |
| Traffic | Mindestwert setzen | Seiten ohne Besucher aussortieren |
| DR, DA (Domain Authority von Moz) | Nur als Nebenfilter | Lassen sich künstlich aufblasen |
| Preis | Zuletzt | Billig zuerst führt zu schlechten Seiten |
Die Seite außerhalb des Marktplatzes prüfen
Öffnen Sie jede Seite direkt im Browser. Sehen Sie sich Impressum, aktuelle Artikel, Kommentare und die Kategorie mit Gastbeiträgen an. Wenn eine Seite mehr fremde als eigene Artikel veröffentlicht, ist sie eine Linkverkaufsseite. Ein Punktesystem dafür bietet Backlinks bewerten, Warnsignale billiger Angebote stehen in Günstige Backlink-Pakete.
Bestellung, Kennzeichnung, Rechnung
Viele Marktplätze bieten Felder für Hinweise an den Publisher. Nutzen Sie sie für Kennzeichnung und Attribut, siehe Gekaufte Links richtig kennzeichnen. Nach Veröffentlichung prüfen Sie den Link mit dem Link-Checker. Rechnungen ausländischer Plattformen laufen meist über Reverse Charge, Details in Linkkauf in der Buchhaltung.
Was das für Sie konkret heißt
Bestellen Sie beim ersten Marktplatz höchstens drei Beiträge und prüfen Sie Ablauf, Qualität und Rechnung, bevor Sie größere Budgets einsetzen.
Legen Sie eine feste Prüfliste für Schritt 3 an und nutzen Sie sie bei jeder Bestellung, unabhängig von der Plattform.
Häufige Fragen
Wie funktioniert ein Link-Marktplatz?
Seitenbetreiber stellen ihre Seiten mit Preisen ein, Käufer wählen aus und bestellen Beiträge. Die Plattform wickelt Veröffentlichung, Zahlung und oft die Texterstellung ab und erhält dafür eine Gebühr.
Sind Link-Marktplätze seriös?
Die Plattformen selbst oft ja, die angebotenen Seiten sehr unterschiedlich. Prüfen Sie jede Seite einzeln, bevor Sie bestellen.
Welche Filter sind auf Marktplätzen am wichtigsten?
Sprache, Land und Thema. Kennzahlen wie DR oder DA nur als Nebenfilter, weil sie sich künstlich erhöhen lassen.
Muss ich meine USt-IdNr. angeben?
Als Unternehmen ja. Ohne sie berechnen ausländische Plattformen oft deutsche Umsatzsteuer, statt per Reverse Charge abzurechnen.
Wer haftet, wenn die Kennzeichnung fehlt?
Primär der Betreiber der Seite. Als Auftraggeber können Sie mithaften. Vereinbaren Sie Kennzeichnung und Attribut deshalb schriftlich. Dies ist keine Rechtsberatung.
