Interne Verlinkung: Struktur, Ankertexte und wie Linkkraft im eigenen Projekt fließt
In fast jedem SEO-Budget steht der größte Posten für Dinge, die anderen Leuten gehören: Platzierungen in fremden Magazinen, Erwähnungen auf fremden Seiten, Links, über die jemand anderes entscheidet. Der Teil, über den Sie allein entscheiden – die Verlinkung innerhalb der eigenen Website –, taucht in denselben Budgets meist gar nicht auf.
Das ist deshalb bemerkenswert, weil interne Links dieselbe Mechanik nutzen wie externe. Sie machen Seiten auffindbar, sie geben Kraft weiter, und sie sagen Suchmaschinen, welche Seite zu welchem Thema die maßgebliche ist. Der Unterschied: Sie kosten kein Geld, sind heute Nachmittag umsetzbar und lassen sich ohne fremde Zustimmung ändern.
Dieser Artikel beschreibt, wie Sie die interne Verlinkung als Struktur planen statt als Zufallsprodukt: welche Seitenarchitekturen es gibt und wofür sie taugen, wie Linkkraft im eigenen Projekt fließt, warum interne Ankertexte nach anderen Regeln funktionieren als externe, welche Fehler regelmäßig auftreten, wie Sie mit Paginierung und Filtern umgehen – und wie ein Prüfdurchlauf aussieht, den Sie in zwei bis drei Stunden schaffen.
Kurz & knapp
- Interne Verlinkung erfüllt drei Aufgaben: Seiten auffindbar machen, Linkkraft verteilen und signalisieren, welche Seite zu einem Thema die wichtigste ist.
- Die Architektur entscheidet mehr als die Zahl der Links. Hub-and-Spoke mit Themenclustern ist für die meisten Unternehmens-Websites die tragfähigste Form, strenge Silos sind aus der Mode.
- Intern dürfen Ankertexte das Keyword enthalten. Das Risiko überoptimierter Ankertexte liegt bei eingekauften externen Links, nicht bei der eigenen Navigation – Variation bleibt trotzdem sinnvoll.
- Die drei häufigsten Fehler: verwaiste Seiten ohne einen einzigen internen Link, überladene Navigationen und Footer sowie wichtige Ziele, die nur aus Modulen und nie aus dem Fließtext verlinkt sind.
- Paginierung und Filter erzeugen die meisten toten Pfade. Beide gehören strukturell gelöst und nicht per Attribut wegoptimiert.
Warum interne Links unterschätzt werden
Interne Links haben kein Preisschild und keinen Verhandlungspartner. Genau das macht sie unsichtbar: Es gibt keine Rechnung, an der sich ein Erfolg festmachen ließe, und niemanden, der sie verkauft. Entsprechend entstehen sie in den meisten Projekten nebenbei – ein Link, weil er gerade passte, ein Modul, das das Theme mitbringt, eine Navigation, die über fünf Jahre gewachsen ist.
Dabei erledigen sie drei Aufgaben gleichzeitig. Erstens Auffindbarkeit: Eine Seite, auf die kein interner Link zeigt, wird schlechter gefunden und seltener neu gecrawlt – unabhängig davon, ob sie in der Sitemap steht. Zweitens Kraftverteilung: Jede Seite gibt einen Teil ihrer Stärke an die Seiten weiter, auf die sie verlinkt; wie viel ankommt, hängt an der Zahl der ausgehenden Links und an der Klicktiefe. Drittens Bedeutungszuweisung: Wenn zwanzig Artikel eines Themas auf dieselbe Seite verweisen, ist das ein deutliches Signal, welche Seite Sie selbst für maßgeblich halten.
Das zugrunde liegende Modell – wie Linkkraft weitergereicht und dabei aufgeteilt wird, und an welchen Stellen sie verschwindet – haben wir in Linkjuice erklärt ausführlich beschrieben. Woher die Kraft überhaupt kommt, die Sie hier verteilen, klärt Was sind Backlinks?. Dieser Artikel setzt beides voraus und kümmert sich um die Struktur.
Seitenarchitektur: Silo, Hub-and-Spoke, flache Struktur
Bevor der erste Link gesetzt wird, muss die Grundform stehen. Vier Muster decken die Praxis ab; sie schließen einander nicht aus, sondern bauen teilweise aufeinander auf.
| Struktur | Prinzip | Passt zu | Stärke | Risiko |
|---|---|---|---|---|
| Flache Struktur | Alle Seiten sind in ein bis zwei Klicks von der Startseite erreichbar, meist über eine große Navigation | Kleine Websites bis etwa 50 Seiten | Kurze Wege, jede Seite erhält Kraft | Ab mittlerer Größe verteilt sich die Kraft auf zu viele Ziele; keine Themenzuordnung erkennbar |
| Silo | Themenbereiche sind streng getrennt, Verlinkung nur innerhalb des jeweiligen Bereichs | Portale mit klar getrennten Geschäftsfeldern | Hohe Kraftdichte je Thema, eindeutige Zuordnung | Sinnvolle Querverweise werden verhindert; starr in der Pflege |
| Hub-and-Spoke | Eine Übersichtsseite je Thema verlinkt auf die Detailseiten, diese verlinken zurück auf den Hub | Die meisten Unternehmens-Websites und Ratgeberbereiche | Bündelt Kraft auf Ebene 2 und gibt sie kontrolliert weiter; leicht erweiterbar | Hubs verwahrlosen, wenn neue Inhalte nicht eingebunden werden |
| Themencluster (Mischform) | Hub-and-Spoke plus bewusste Querverweise zwischen verwandten Clustern | Gewachsene Websites mit überlappenden Themen | Kombiniert Klarheit mit inhaltlicher Realität | Ohne Regeln entsteht wieder ein Netz ohne Schwerpunkte |
Unsere Empfehlung: Beginnen Sie mit Hub-and-Spoke und erlauben Sie Querverweise dort, wo sie inhaltlich zwingend sind. Ein strenges Silo, das jeden Link zwischen zwei Themen verbietet, löst ein Problem, das die meisten Websites nicht haben, und schafft eines, das Leser täglich spüren. Die Regel lautet nicht „keine Querverweise“, sondern „keine Querverweise ohne Grund“.
Eine praktische Größe zur Kontrolle ist die Klicktiefe. Alles, was Umsatz oder Leads bringt, sollte in höchstens drei Klicks ab Startseite erreichbar sein. Das ist kein hartes Limit – aber jede weitere Ebene multipliziert den Verlust, und Seiten auf Tiefe fünf werden erkennbar seltener gecrawlt.
Wie Linkkraft im eigenen Projekt fließt
Die Mechanik lässt sich in zwei Sätzen zusammenfassen: Eine Seite gibt einen Teil ihrer Kraft weiter, und dieser Teil verteilt sich auf alle ausgehenden Links. Daraus folgt alles Weitere. Eine Startseite mit 80 ausgehenden Links gibt jedem Ziel ein Achtel dessen, was eine Startseite mit 10 Links abgibt. Und weil sich dieser Effekt über jede Ebene wiederholt, entscheidet die Struktur auf Ebene drei über Größenordnungen, nicht über Prozentpunkte.
Dieselbe Rechnung erklärt, warum die Cornerstone-Verlinkung so zuverlässig funktioniert: Wenn zwanzig Artikel eines Clusters je einen Link auf dieselbe Leistungsseite setzen, sammelt diese Seite mehr Kraft ein als die Kategorie über ihr – und ranken soll die Seite, die konvertiert, nicht die Übersicht.
Wer ein Gefühl für die Größenordnungen bekommen will, sollte nicht rechnen, sondern ausprobieren. Unser PageRank-Simulator bildet eine kleine Website nach und zeigt, wie sich die Verteilung ändert, wenn Sie die Navigation ausdünnen, einen Hub einziehen oder eine Seite aus der Struktur nehmen. Zehn Minuten mit dem Werkzeug ersetzen eine halbe Stunde Erklärung – vor allem in der Diskussion mit Kollegen, die das Mega-Menü verteidigen.
Zwei Einschränkungen gehören dazu. Erstens ist jedes solche Modell eine Vereinfachung: Es rechnet mit gleichmäßiger Verteilung, während Position, Umfeld und Relevanz eines Links real mitspielen. Zweitens sagt es nichts über absolute Werte bei Google. Was es zeigt, sind Verhältnisse – und die sind für Strukturentscheidungen genau die richtige Größe.
Ankertexte intern: hier darf das Keyword stehen
Bei externen Links ist ein hoher Anteil exakter Keyword-Ankertexte das auffälligste Muster eines eingekauften Linkprofils – ein Risiko, das den möglichen Gewinn selten aufwiegt. Intern liegt der Fall anders: Ihre eigenen Ankertexte sind selbst gesetzt, das weiß auch Google, und niemand wird abgestraft, weil er seine Leistungsseite mit ihrem Namen verlinkt. Die Anteilsregeln aus dem Beitrag zum Ankertext gelten für externe Profile, nicht für Ihre Navigation.
Daraus folgt allerdings kein Freibrief. Vier Regeln haben sich in unseren Projekten bewährt:
- Beschreibend statt generisch. „Hier klicken“, „mehr erfahren“ und „weiterlesen“ sagen weder Lesern noch Maschinen etwas. Der Ankertext soll benennen, was auf der Zielseite steht.
- Ein Ziel, ein Thema. Verwenden Sie denselben Ankertext nicht für zwei verschiedene Zielseiten. Das ist der schnellste Weg, zwei eigene Seiten für dasselbe Thema in Konkurrenz zu setzen.
- Variieren, aber im selben Bedeutungsfeld. „Hallenbau schlüsselfertig“, „schlüsselfertiger Hallenbau“ und „unser Hallenbau-Angebot“ dürfen sich abwechseln. Zwanzigmal exakt dieselbe Formulierung liest sich maschinell – für Menschen wie für Crawler.
- Im Satz funktionieren. Ein Ankertext, der den Satz zerreißt, ist ein Zeichen dafür, dass der Link an dieser Stelle nicht hingehört. Setzen Sie ihn dorthin, wo das Thema ohnehin behandelt wird.
Ein Sonderfall ist die Navigation. Menüpunkte sind kurz und stehen auf jeder Seite; sie tragen den größten Teil der internen Ankertexte, ohne dass es jemandem auffällt. Wenn Ihr Hauptmenü „Lösungen“, „Portfolio“ und „Bereiche“ heißt, verschenken Sie diesen Anteil vollständig – und Ihre Besucher raten mit.
Typische Fehler
Verwaiste Seiten
URLs, die in der Sitemap oder in der Webanalyse auftauchen, auf die aber kein interner Link zeigt, erhalten null interne Linkkraft. Typische Kandidaten sind alte Kampagnen-Landingpages, PDF-Anhänge und Blogartikel, die nur über eine inzwischen paginierte Übersicht erreichbar waren. Entscheiden Sie pro Seite: einbinden, weiterleiten oder löschen – ein „liegt halt noch da“ ist keine dieser drei Optionen.
Zu viele Links je Seite
Jeder zusätzliche Link verkleinert den Anteil aller anderen. Ein Mega-Menü mit 60 Einträgen plus ein Footer mit 40 weiteren bedeutet, dass jede einzelne Seite ihre Kraft auf mindestens 100 Ziele verteilt, bevor der erste Kontextlink gezählt wird. Eine feste Obergrenze gibt es nicht, ein Verhältnis schon: Fünf bis fünfzehn begründete Kontextlinks in einem Ratgeberartikel sind ein guter Rahmen, ein Footer mit acht bis zwölf Einträgen fast immer besser als einer mit vierzig.
Navigation statt Kontext
Der häufigste strukturelle Fehler: Wichtige Seiten sind ausschließlich über Menü, Sidebar und automatische „Das könnte Sie auch interessieren“-Module verlinkt, nie aus dem Fließtext. Links im redaktionellen Text stehen in einem thematischen Umfeld, werden häufiger geklickt und gelten deshalb als stärkeres Signal als Links aus wiederkehrenden Modulen. Ein automatisch generiertes Related-Posts-Modul, das auf jeder Seite dieselben acht Ziele anbietet, ersetzt keine bewusste Verlinkung.
Links auf Weiterleitungen und tote Ziele
Nach jedem Relaunch zeigen interne Links noch auf alte URLs, die per 301 weitergeleitet werden. Das ist kein Drama, aber vollständig vermeidbar: Interne Links gehören direkt auf die Zieladresse. Interne Links auf 404-Seiten sind der teurere Fall – dort endet der Pfad, und der Besucher gleich mit.
Paginierung und Filter
Diese beiden Konstruktionen erzeugen in Shops und großen Ratgeberbereichen die meisten toten Pfade – und sie lassen sich nicht per Attribut lösen, sondern nur strukturell.
Paginierung. Google hat 2019 offengelegt, rel="next" und rel="prev" seit Jahren nicht mehr auszuwerten. Paginierte Seiten sind damit gewöhnliche Seiten in der Struktur: Was auf Seite 8 einer Übersicht liegt, ist realistisch nicht mehr erreichbar. Die Lösung ist keine Auszeichnung, sondern ein zusätzlicher Einstieg – thematische Hubs, kuratierte Listen, eine Kategorisierung, die die Liste kurz hält. Endlos-Scroll ohne verlinkte Seiten-URLs ist der schlechteste Fall, weil gar keine crawlbaren Pfade entstehen.
Filter und Facetten. Jede Kombination aus Größe, Farbe und Sortierung erzeugt eine eigene URL. Aus zehn Filtern werden schnell tausende Adressen, die sich gegenseitig verlinken und Kraft im Kreis führen. Praktisch bewährt hat sich eine Dreiteilung: Filterkombinationen mit echtem Suchvolumen bekommen eine eigene, redaktionell gepflegte und verlinkte Seite. Der Rest wird per Canonical auf die Basiskategorie gebündelt. Sortier- und Ansichtsparameter werden gar nicht erst als Links ausgegeben, sondern über Formularelemente gelöst. Ergebnisseiten der internen Suche gehören generell nicht in die verlinkte Struktur.
Prüfvorgehen in sechs Schritten
Sie brauchen einen Crawler und Zugriff auf die Search Console. Für ein mittelgroßes Projekt sollten Sie zwei bis drei Stunden einplanen.
- Klicktiefe erheben. Domain crawlen, nach Crawl-Tiefe sortieren. Jede umsatzrelevante Seite auf Tiefe vier oder tiefer ist ein Befund.
- Eingehende interne Links zählen. Seiten mit ein bis zwei internen Verweisen, die strategisch wichtig sind, brauchen zusätzliche Kontextlinks. Seiten mit mehreren hundert stehen in Navigation oder Footer – prüfen Sie, ob sie das verdienen.
- Verwaiste Seiten finden. Crawl mit Search Console und Webanalyse abgleichen. Alles, was dort bekannt, aber nicht verlinkt ist, wird eingebunden, weitergeleitet oder gelöscht.
- Interne Ankertexte auswerten. Exportieren Sie alle internen Links mit ihrem Ankertext und suchen Sie nach zwei Mustern: identische Ankertexte auf verschiedene Ziele und generische Ankertexte auf wichtige Ziele.
- Defekte und umgeleitete Ziele bereinigen. Interne Links auf 404-Seiten reparieren, interne Links auf Weiterleitungen direkt auf die Zieladresse umschreiben. Für einen schnellen Überblick über den Status einzelner URLs genügt unser Link-Checker.
- Umbau vorher simulieren. Bevor Sie die Navigation halbieren oder einen Hub einziehen, bilden Sie die Struktur im PageRank-Simulator nach und vergleichen Sie beide Varianten. Das ist die billigste Art, eine Strukturdiskussion zu beenden.
Wiederholen Sie den Durchlauf halbjährlich, bei aktiv gepflegten Websites quartalsweise. Interne Verlinkung ist kein Projekt mit Enddatum – jeder neue Artikel verändert die Verteilung.
Häufige Fragen
Was ist interne Verlinkung?
Interne Verlinkung bezeichnet alle Links, die von einer Seite einer Website auf eine andere Seite derselben Website führen – aus der Navigation, aus dem Fließtext, aus Modulen und aus dem Footer. Sie erfüllt drei Aufgaben: Sie macht Seiten auffindbar, verteilt Linkkraft innerhalb des Projekts und signalisiert, welche Seite zu einem Thema die maßgebliche ist.
Wie viele interne Links sollte eine Seite haben?
Es gibt keine gültige Zahl, nur ein Verhältnis: Je mehr Links eine Seite trägt, desto weniger Kraft kommt bei jedem einzelnen Ziel an. Für einen Ratgeberartikel sind fünf bis fünfzehn begründete Kontextlinks ein guter Rahmen. Entscheidend ist, dass jeder Link inhaltlich begründet ist – wer nicht sagen kann, warum ein Link an dieser Stelle steht, sollte ihn weglassen.
Darf ich intern Keyword-Ankertexte verwenden?
Ja. Die Zurückhaltung bei exakten Keyword-Ankertexten gilt für externe Links, weil dort ein hoher Anteil das typische Muster eingekaufter Profile ist. Intern setzen Sie die Texte selbst, und das ist bekannt. Sinnvoll bleibt trotzdem: beschreibend formulieren, im Bedeutungsfeld variieren und denselben Ankertext nicht für zwei verschiedene Zielseiten verwenden.
Welche Struktur ist besser – Silo oder Hub-and-Spoke?
Für die meisten Unternehmens-Websites ist Hub-and-Spoke die tragfähigere Form: Eine Übersichtsseite je Thema verlinkt auf die Detailseiten, diese verlinken zurück. Das bündelt Kraft auf der zweiten Ebene und lässt sich erweitern, ohne die Struktur umzubauen. Ein strenges Silo, das jede Querverlinkung zwischen Themen verbietet, ist nur bei klar getrennten Geschäftsfeldern sinnvoll und behindert sonst Leser wie Redaktion.
Wie finde ich verwaiste Seiten?
Indem Sie einen vollständigen Crawl Ihrer Website mit den URLs abgleichen, die Search Console und Webanalyse kennen. Jede URL, die dort auftaucht, im Crawl aber über keinen internen Link erreichbar war, ist verwaist und erhält keine interne Linkkraft. Entscheiden Sie anschließend pro URL, ob sie eingebunden, weitergeleitet oder gelöscht wird.
Wie gehe ich mit Paginierung und Filterseiten um?
Strukturell statt per Attribut. Google wertet rel="next" und rel="prev" nicht mehr aus, deshalb brauchen tief liegende Übersichtsseiten zusätzliche Einstiege über thematische Hubs oder eine feinere Kategorisierung. Bei Filtern gilt: Kombinationen mit echtem Suchvolumen bekommen eine eigene gepflegte Seite, der Rest wird per Canonical gebündelt, und Sortierparameter werden nicht als Links ausgegeben.
Fazit
Interne Verlinkung ist eine Priorisierungsentscheidung, keine Fleißaufgabe. Wer mehr Links setzt, verteilt dieselbe Kraft nur feiner; wer sie bewusst setzt, lenkt sie auf die Seiten, die ranken sollen. Die drei Entscheidungen, die dabei den Ausschlag geben, sind schnell benannt: eine Architektur mit erkennbaren Hubs, kurze Wege zu den umsatzrelevanten Seiten und Kontextlinks statt Automatik-Module.
Unsere Empfehlung: Bevor Sie das nächste Budget in externe Links stecken, investieren Sie zwei Stunden in den Prüfdurchlauf oben. In den meisten Projekten liegt der größere Hebel nicht darin, mehr Kraft ins System zu holen, sondern darin, die vorhandene dorthin zu leiten, wo sie gebraucht wird – danach wirkt auch jeder neue externe Link spürbar besser.
Weiterlesen: Das Modell hinter der Verteilung erklärt Linkjuice, und wie externe und interne Verlinkung zusammenspielen, ordnen die Linkbuilding-Grundlagen ein.
