Titelkarte: Linkbuilding-Tools nach Budget – Linkbuilding-Grundlagen, Linkship

Linkbuilding-Tools: Der Werkzeugkasten von Recherche bis Monitoring

Wer nach Linkbuilding-Tools sucht, landet meist bei Listen mit zwanzig Programmen und dem Hinweis, man brauche eigentlich alle. Das stimmt nicht. Linkaufbau besteht aus wenigen, immer gleichen Arbeitsschritten – und für jeden davon gibt es eine kostenlose, eine günstige und eine komfortable Lösung.

Dieser Beitrag baut deshalb keine Rangliste, sondern drei Werkzeugkästen: für 0 Euro, für rund 100 Euro und für rund 500 Euro im Monat. Jeder Preis stammt von der offiziellen Preisseite des Anbieters, abgerufen am 25. Oktober 2026. Was sich dort nicht belegen ließ, fehlt.

Welcher Backlink-Checker die besten Daten liefert, steht im Vergleich der Backlink-Checker. Hier geht es um den ganzen Ablauf: von der Suche nach Linkquellen über Angebotsprüfung und Outreach bis zum Monitoring und Reporting.

Kurz & knapp

  • Linkbuilding besteht aus sechs wiederkehrenden Arbeitsschritten: Recherche von Linkquellen, Wettbewerbsanalyse, Prüfung von Angeboten, Outreach, Monitoring und Reporting. Werkzeuge sollten nach diesen Schritten ausgewählt werden, nicht nach Funktionslisten.
  • Für die eigene Domain reichen kostenlose Werkzeuge weit: Google Search Console, Bing Webmaster Tools und Ahrefs Free. Bing Webmaster Tools zeigt Backlinks laut Microsoft auch für fremde Websites.
  • Ein Werkzeugkasten für rund 100 Euro im Monat lässt sich aus Seobility Premium (59,90 Euro netto) und Majestic Lite (49,99 US-Dollar) zusammenstellen – zusammen rund 105 Euro netto, Stand 25. Oktober 2026.
  • Für laufendes Linkbuilding im Team kommt eine Kombination aus Ahrefs Standard, Sistrix Start und BuzzStream Growth auf rund 497 Euro netto im Monat.
  • Ein bezahltes Tool lohnt sich, sobald die gesparte Arbeitszeit mehr wert ist als das Abo. Bei 60 Euro interner Stundenkosten und 15 Minuten Ersparnis je Angebotsprüfung ist die 100-Euro-Stufe ab etwa sieben Prüfungen im Monat bezahlt.
  • Kein Backlink-Tool misst, ob eine Marke in KI-Antworten genannt wird. Dafür braucht es eine eigene Messung.

Erst die Arbeitsschritte, dann die Tools

Ein Tool kauft Ihnen zwei Dinge: Daten, die Sie selbst nicht haben, und Zeit. Welche Daten fehlen, hängt am Arbeitsschritt. Linkaufbau besteht im Kern aus sechs Schritten, die sich bei jedem Projekt wiederholen – egal ob Sie Gastbeiträge platzieren, Digital PR betreiben oder Platzierungen einkaufen. Wie die Schritte zusammenhängen, ordnet der Grundlagen-Bereich zum Linkbuilding ein.

Sechs Arbeitsschritte im LinkbuildingJe Schritt: welche Daten er braucht – und ein kostenloses Werkzeug dafür1Recherchefremde WebsitesGoogle-Operatoren2Wettbewerbfremde DomainsBing Webmaster ToolsBacklink-Gap3PrüfungDomain + SeiteDomain-CheckLink-Checker4Outreacheigene KontakteTabelle + PostfachHunter Free5Monitoringeigene DomainSearch ConsoleAhrefs Free6Reportingeigene DomainData StudioUTM-Generator
Drei der sechs Arbeitsschritte kommen mit eigenen Daten aus – bezahlen müssen Sie vor allem für den Blick auf fremde Domains.
ArbeitsschrittLeitfrageBraucht Daten über
Recherche von LinkquellenWo könnte ein Link entstehen?fremde Websites
WettbewerbsanalyseWer verlinkt die Konkurrenz, mich aber nicht?fremde Domains
Prüfung von AngebotenIst diese Platzierung ihr Geld wert?fremde Domain und einzelne Seite
Outreach und KontaktverwaltungWen habe ich wann gefragt?eigene Kontakte
Monitoring verlorener LinksStehen meine Links noch?eigene Domain, eigene Linkliste
ReportingWas hat es gebracht?eigene Domain, Webanalyse

Die rechte Spalte erklärt, warum kostenlose Werkzeuge so weit tragen. Drei der sechs Schritte arbeiten nur mit eigenen Daten, und die bekommen Sie von Google, Microsoft und einigen Anbietern umsonst. Bezahlen müssen Sie vor allem für den Blick auf fremde Domains – und für Komfort, sobald die Mengen wachsen.

So haben wir ausgewählt: Aufgenommen wurden Werkzeuge, die mindestens einen der sechs Schritte abdecken und deren Preis auf der offiziellen Preisseite öffentlich steht. Deutsche Anbieter haben wir bevorzugt, wo sie den Schritt gleichwertig abdecken. Mangools fehlt, weil die Preisseite ihre Tarife nur dynamisch nachlädt und wir sie nicht belegen konnten. Die Stufen sind eine sinnvolle Kombination, keine Rangliste; Linkship erhält von keinem genannten Anbieter Geld.

Stufe 1: 0 Euro im Monat

Die Nullstufe passt für eine einzelne Domain, wenige neue Links pro Quartal und jemanden, der Zeit statt Geld investiert. Sie ist kein Notbehelf: Für die eigene Domain liefert sie Daten, die kein kostenpflichtiges Tool hat.

  • Recherche: Google-Suche mit Operatoren wie intitle:gastbeitrag plus Branchenbegriff findet Medien, die Gastautoren suchen. Laut unserer Erfassung von 1.013 Fachmagazinen ist bei 482 ein Sponsored Post buchbar, bei 427 steht ein öffentlicher Preis (Stand 25. Oktober 2026).
  • Wettbewerbsanalyse: Bing Webmaster Tools zeigt Backlinks laut Microsoft nicht nur für die eigene, sondern auch für fremde Websites (Bing Webmaster Blog). Der Linkship-Backlink-Checker liefert drei Domainprofile pro Tag, der Backlink-Gap-Rechner stellt Ihre Domain bis zu drei Wettbewerbern gegenüber. Das Vorgehen beschreibt Backlinks der Konkurrenz analysieren.
  • Prüfung von Angeboten: Der Domain-Check prüft bis zu 20 Domains pro Tag auf Domain Rank (DataForSEO, 0–100), verweisende Domains, Spam-Score, Traffic-Schätzung und Domain-Alter. Nach der Veröffentlichung zeigt der Link-Checker, ob Ihr Link steht und welches rel-Attribut er trägt; der Redirect-Checker deckt Weiterleitungsketten auf.
  • Outreach: Eine Tabelle mit Kontakt, Datum, Status und Wiedervorlage plus Ihr normales Postfach. Hunter bietet einen kostenlosen Tarif mit 50 Credits im Monat, um Redaktionsadressen zu finden.
  • Monitoring: Der Linkbericht der Google Search Console zeigt, welche Links Google kennt – in Tabellen bis 1.000 Zeilen, im Export bis 100.000 Zeilen, aber ohne Hinweis auf nofollow (Search-Console-Hilfe). Ahrefs Free, früher Ahrefs Webmaster Tools, zeigt für verifizierte Websites bis zu 1.000 Backlinks gleichzeitig. Ihre gekauften Platzierungen prüfen Sie einmal im Monat einzeln mit dem Link-Checker.
  • Reporting: Data Studio (früher Looker Studio) ist für Ersteller und Betrachter kostenlos und lässt sich mit der Search Console verbinden. Damit Besuche aus Platzierungen sichtbar werden, baut der UTM-Generator einheitliche Kampagnenlinks.

Die Grenze der Nullstufe ist die Menge. Drei Wettbewerberprofile am Tag reichen für einen Quartalscheck, nicht für eine Kampagne. Und das Monitoring bleibt Handarbeit: Ab etwa 30 Platzierungen wird der Monatscheck mit Einzelprüfungen mühsam. Was der Search-Console-Bericht wirklich zeigt und was nicht, steht in Search Console Backlinks.

Stufe 2: rund 100 Euro im Monat

Die zweite Stufe schließt genau diese beiden Lücken: fremde Domains in beliebiger Zahl und ein automatisches Monitoring. Unsere Kombination kostet 104,56 Euro netto im Monat.

  • Majestic Lite, 49,99 US-Dollar im Monat (rund 44,66 Euro, ohne Umsatzsteuer): Linkprofile beliebiger Domains mit bis zu 5.000 Zeilen je Abfrage, ein Nutzer. Majestic führt neben Trust Flow und Citation Flow auch verweisende IP-Adressen und Subnetze – nützlich, wenn ein Angebot nach Netzwerk aussieht. Einsatz: Recherche, Wettbewerbsanalyse, Angebotsprüfung.
  • Seobility Premium, 59,90 Euro im Monat zzgl. USt, monatlich kündbar: Die Backlink-Übersicht wird wöchentlich aktualisiert und zeigt neue und verlorene Backlinks im Vergleich zur Vorwoche; dazu lassen sich die Backlinks von bis zu 20 Wettbewerbern je Projekt beobachten. Da Seobility auch Rankings misst, deckt das Abo Monitoring und Reporting ab.

Outreach bleibt in dieser Stufe in der Tabelle. Wer mehr als ein paar Dutzend Kontakte verwaltet, ergänzt BuzzStream Starter für 49 US-Dollar im Monat (ein Nutzer, 500 Kontakte, Link-Monitoring für 1.000 Links) oder Hunter Starter für 49 US-Dollar monatlich beziehungsweise 34 US-Dollar bei Jahreszahlung.

AlternativePreis laut AnbieterWann sie besser passt
Sistrix Start119 € / Monat zzgl. MwSt., monatlich kündbarSie wollen ein deutsches Tool für Sichtbarkeit und Links; Backlink-Index enthalten, aber nur drei Monate Datenhistorie
Ahrefs Lite129 $ / Monat (rund 115 €)Sie analysieren viele fremde Domains und brauchen einen großen Index; sechs Monate Historie, fünf nicht verifizierte Projekte
Semrush SEO139 $ / Monat, bei Jahreszahlung 117,33 $Sie brauchen ohnehin eine Suite für Keywords und Rankings

Unsere Empfehlung: Wer nur ein Abo will, nimmt Sistrix Start oder Ahrefs Lite – je nachdem, ob der deutsche Sichtbarkeitsindex oder die Tiefe der Linkdaten wichtiger ist. Wer Monitoring und Fremdanalyse trennen kann, fährt mit Seobility plus Majestic günstiger und hat für beide Aufgaben ein passendes Werkzeug.

Stufe 3: rund 500 Euro im Monat

Die dritte Stufe ist für laufendes Linkbuilding gedacht: mehrere Beteiligte, regelmäßig neue Platzierungen, Outreach mit Hunderten Kontakten. Hier zählt nicht mehr, ob eine Information verfügbar ist, sondern wie schnell sie bei der richtigen Person ankommt. Unsere Kombination kostet 496,91 Euro netto im Monat.

  • Ahrefs Standard, 249 US-Dollar im Monat (rund 222,46 Euro): großer Linkindex für Recherche, Wettbewerbsanalyse und Angebotsprüfung, zwei Jahre Datenhistorie, 20 nicht verifizierte Projekte. Jeder weitere Nutzer kostet in diesem Tarif 60 US-Dollar im Monat.
  • Sistrix Start, 119 Euro im Monat zzgl. MwSt.: Der Sichtbarkeitsindex beantwortet bei jedem Angebot die Frage, ob eine Domain überhaupt bei Google gefunden wird oder nur Links hat. Für das Reporting an die Geschäftsführung ist er im deutschen Markt eine verbreitete Kennzahl.
  • BuzzStream Growth, 174 US-Dollar im Monat (rund 155,45 Euro): drei Nutzer, 25.000 Kontakte, Vorlagen, Öffnungs- und Antwort-Tracking sowie Link-Monitoring für bis zu 25.000 Links. Damit liegen Kontakthistorie und Linkliste an einem Ort.

Alternativen in derselben Preisklasse: Pitchbox Pro kostet 300 US-Dollar im Monat bei einem Jahr Laufzeit, Semrush Pro+ 299 US-Dollar, Ahrefs Advanced 449 US-Dollar. Teams mit eigener Entwicklung können Linkdaten auch direkt über DataForSEO abfragen: Die Backlinks API verlangt laut Anbieter einen Mindestumsatz von 100 US-Dollar im Monat und berechnet 0,02 US-Dollar je Abfrage. Auf dieser Datenbasis laufen auch die Linkship-Werkzeuge.

Ein Hinweis zu Outreach-Tools: Werbung per E-Mail ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung gilt nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG als unzumutbare Belästigung. Ob eine einzelne Linkanfrage Werbung ist, hängt vom Inhalt ab – automatische Nachfass-Sequenzen an Hunderte Adressen sind aber genau das Muster, das Ärger bringt. Wie Sie Anfragen formulieren, die Redaktionen lesen, zeigt Outreach-Mails für Linkanfragen. Keine Rechtsberatung.

Die drei Stufen im Überblick

Die Tabelle legt die drei Werkzeugkästen nebeneinander. Die kostenlosen Werkzeuge der Nullstufe bleiben in den höheren Stufen erhalten – vor allem die Search Console, weil sie als einzige Quelle Googles eigene Sicht zeigt.

Drei Werkzeugkästen nach Budget0 € im MonatSearch Console + BingAhrefs FreeLinkship-WerkzeugeTabelle + Postfachca. 105 € nettoSeobility Premium59,90 €Majestic Lite49,99 $ (ca. 44,66 €)ca. 497 € nettoAhrefs Standard 249 $Sistrix Start 119 €BuzzStream Growth 174 $Stand 25.10.2026
Jede Stufe übernimmt die kostenlosen Werkzeuge der vorigen und kauft gezielt Zeit und Fremddaten dazu – Preise netto, Stand 25. Oktober 2026.
Arbeitsschritt0 €ca. 100 €ca. 500 €
RechercheGoogle-Operatoren+ Majestic Lite+ Ahrefs Standard
WettbewerbsanalyseBing Webmaster Tools, Backlink-Checker, Backlink-GapMajestic Lite, Seobility (20 Wettbewerber)Ahrefs Standard
Prüfung von AngebotenDomain-Check, Link-CheckerMajestic LiteAhrefs Standard + Sistrix-Sichtbarkeit
OutreachTabelle, Postfach, Hunter FreeTabelle, PostfachBuzzStream Growth
MonitoringSearch Console, Ahrefs Free, Link-CheckerSeobility Premium (wöchentlich)BuzzStream-Linkmonitoring, Ahrefs
ReportingData Studio, UTM-Generator+ Seobility-Rankings+ Sistrix-Sichtbarkeitsindex
Summe netto im Monat0 €104,56 €496,91 €

Die Euro-Beträge für Dollar-Tarife sind mit dem EZB-Referenzkurs vom 23. Oktober 2026 umgerechnet (1 Euro = 1,1193 US-Dollar). Was die Werkzeuge kosten, ist nur ein Teil der Rechnung: Ob sich Linkaufbau mit eigenem Team, Marktplatz oder Agentur rechnet, zeigt der Linkbuilding-Budgetrechner.

Rechenbeispiel: Ab wann sich die nächste Stufe rechnet

Ob ein Abo sich lohnt, ist eine Zeitfrage. Ein Rechenbeispiel mit angenommenen Werten: Eine Marketing-Managerin im Mittelstand rechnet intern mit 60 Euro Stundenkosten. In der Nullstufe braucht sie für die Prüfung eines Platzierungsangebots rund 25 Minuten – Domain-Check, Bing-Abfrage, Sichtprüfung der Website. Mit Majestic und Seobility schafft sie dieselbe Prüfung in etwa 10 Minuten.

  • Ersparnis je Prüfung: 15 Minuten = 15 Euro.
  • Kosten der 100-Euro-Stufe: 104,56 Euro im Monat.
  • Gewinnschwelle: 104,56 ÷ 15 = 6,97 – ab sieben Prüfungen im Monat ist das Abo bezahlt.
  • Bei 15 Prüfungen spart sie 225 Euro Arbeitszeit, also gut das Doppelte des Abos.

Für den Sprung auf 500 Euro rechnet sich nicht die Prüfung, sondern der Outreach. Der Aufpreis gegenüber der zweiten Stufe beträgt 392,35 Euro. Spart das Outreach-Tool angenommene fünf Minuten je Kontakt – kein Abgleich von Tabelle und Postfach, keine vergessenen Wiedervorlagen –, sind das 5 Euro je Kontakt. Die Schwelle liegt dann bei rund 79 Kontakten im Monat. Wer zehn Redaktionen im Monat anschreibt, bleibt besser in Stufe zwei.

Unsere Empfehlung: Notieren Sie einen Monat lang, wie viele Angebote Sie prüfen und wie viele Kontakte Sie anschreiben. Mit diesen zwei Zahlen und Ihrem Stundensatz ist die Stufenfrage in fünf Minuten beantwortet – ehrlicher als jede Feature-Liste.

Preise richtig lesen: Dollar, netto, Laufzeit

Preisseiten sind auf den niedrigsten Wert optimiert. Vier Punkte entscheiden, was Sie am Ende tatsächlich zahlen.

  • Währung: Ahrefs, Semrush, Majestic, BuzzStream, Hunter und Pitchbox rechnen in US-Dollar. Der Euro-Betrag schwankt mit dem Kurs; planen Sie einige Prozent Puffer ein.
  • Netto oder brutto: Sistrix nennt seine Preise ausdrücklich zzgl. MwSt., Seobility zzgl. USt, Majestic ohne VAT. Die US-Anbieter weisen auf der Preisseite keine Steuer aus. Wie Rechnungen ausländischer Anbieter umsatzsteuerlich zu behandeln sind, erklärt der Beitrag Linkkauf in der Buchhaltung am Beispiel von Linkkäufen; für Software-Abos klären Sie Details mit Ihrer Steuerberatung.
  • Jahresrabatt gegen Bindung: Ahrefs und Semrush werben mit bis zu 17 Prozent Ersparnis bei Jahreszahlung, Seobility mit 20 Prozent, Hunter mit 30 Prozent. Majestic Lite kostet bei Jahreszahlung 41,67 statt 49,99 US-Dollar im Monat. Pitchbox berechnet den Monatspreis nur bei einem Jahr Laufzeit. Sistrix ist monatlich kündbar.
  • Nutzer: Fast alle Tarife enthalten einen Nutzer. Bei Ahrefs kostet jeder weitere 40 US-Dollar (Lite) bis 60 US-Dollar (Standard) im Monat, Lizenzen von Desktop-Crawlern wie dem Screaming Frog SEO Spider gelten je Person – dort 245 Euro im Jahr, kostenlos bis 500 URLs.

Unsere Empfehlung: Starten Sie monatlich, auch wenn es teurer ist. Nach drei Monaten wissen Sie, welches Werkzeug Sie wirklich öffnen – erst dann lohnt die Jahreszahlung. Für seltene Wettbewerbsanalysen genügt es oft, ein Tool für einen Monat zu buchen, alle Analysen gebündelt abzuarbeiten und wieder zu kündigen.

Was kein Tool übernimmt

Tools liefern Kennzahlen, keine Entscheidungen. Drei Aufgaben bleiben bei Ihnen, egal in welcher Stufe.

Kennzahlen nicht als Filter missbrauchen

Viele Teams filtern Angebote pauschal nach einem Autoritätswert. In unserer Erfassung haben 161 von 1.013 Fachmagazinen (15,9 Prozent) einen Domain Rank (DataForSEO, 0–100) unter 40 – 81 davon bieten laut unserer Erfassung Sponsored Posts an. Wer im Tool „ab 40“ einstellt, verliert genau die kleinen Fachmedien, die thematisch oft am besten passen. Wie Sie stattdessen bewerten, zeigen Backlinks bewerten: 10 Kriterien und der Beitrag zu verweisenden Domains.

Muster erkennen, die keine Kennzahl zeigt

IP-Adressen, Subnetze und Ankertext-Verteilungen liefern die Tools; ob dahinter ein Blognetzwerk steckt, entscheiden Sie. Woran Sie solche Netzwerke erkennen, steht in Linknetzwerke erkennen. Fällt im Monitoring tatsächlich ein schädliches Muster auf, hilft der Disavow-Generator beim Format – eingesetzt wird er nur in klaren Fällen. Den Monatsablauf mit Master-Liste und Reklamation beschreibt Backlink-Monitoring.

KI-Sichtbarkeit getrennt messen

Linkbuilding zielt auf Ranking-Signale, dafür braucht es einen Link. GEO, die Optimierung für KI-Antworten in ChatGPT, Perplexity oder Googles KI-Übersichten, zielt auf Nennungen – dafür genügt eine Erwähnung. Kein Backlink-Tool zählt, wie oft Ihre Marke in KI-Antworten auftaucht. Einige Suiten bauen dafür eigene Module: Sistrix führt seine KI-Analyse laut Preisseite derzeit kostenlos in allen Paketen, Ahrefs verkauft Pakete für die Prompt-Beobachtung separat. Wie Sie das unabhängig prüfen, zeigt GEO-Sichtbarkeit messen.

Was das für Sie konkret heißt

Richten Sie heute Google Search Console, Bing Webmaster Tools und Ahrefs Free für Ihre Domain ein – das dauert rund eine Stunde und kostet nichts. Legen Sie danach eine Tabelle mit allen absichtlich aufgebauten Links an und prüfen Sie die nächsten drei Angebote, die bei Ihnen eingehen, mit dem Domain-Check.

Zählen Sie vier Wochen lang Prüfungen und Kontakte. Liegen Sie über sieben Angebotsprüfungen im Monat, buchen Sie die zweite Stufe monatlich; liegen Sie dauerhaft über rund 80 Outreach-Kontakten, rechnen Sie die dritte Stufe durch.

Was das nicht leistet

Alle Preise sind Listenpreise vom 25. Oktober 2026, abgelesen auf den Preisseiten der Anbieter; Tarife, Kontingente und Wechselkurse ändern sich laufend. Welche Funktion in welchem Tarif steckt, haben wir den Preisseiten entnommen, nicht in einem eigenen Test geprüft. Bei Semrush weist die Preisseite die Link-Funktionen nicht einzeln je Tarif aus.

Die Zeitwerte im Rechenbeispiel sind Annahmen, keine Messung, und die Stufen sind eine von mehreren sinnvollen Kombinationen. Und kein Werkzeug sieht Googles tatsächliche Linkbewertung – die Search Console zeigt, welche Links Google kennt, nicht, welche es zählt.

Häufige Fragen

Welche Linkbuilding-Tools sind kostenlos?

Für die eigene Domain sind Google Search Console, Bing Webmaster Tools und Ahrefs Free kostenlos. Bing Webmaster Tools zeigt Backlinks auch für fremde Websites. Für Prüfungen ohne Anmeldung gibt es den Linkship-Domain-Check (20 Domains pro Tag), den Backlink-Checker (drei Abfragen pro Tag) und den Link-Checker.

Was kostet ein gutes Linkbuilding-Tool im Monat?

Ein brauchbarer Einstieg für fremde Domains liegt bei rund 45 bis 125 Euro netto: Majestic Lite kostet 49,99 US-Dollar, Sistrix Start 119 Euro, Ahrefs Lite 129 US-Dollar, Semrush SEO 139 US-Dollar im Monat (Stand 25. Oktober 2026). Ein vollständiger Werkzeugkasten für Teams kommt auf rund 500 Euro.

Brauche ich Ahrefs oder Semrush für Linkbuilding?

Nicht zwingend. Für die eigene Domain reichen kostenlose Werkzeuge, für gelegentliche Wettbewerbsanalysen genügt ein Monatsabo, das Sie danach wieder kündigen. Ahrefs oder Semrush lohnen sich, wenn Sie mindestens wöchentlich fremde Domains analysieren.

Welches Outreach-Tool eignet sich für Linkanfragen?

Für wenige Kontakte reicht eine Tabelle mit Ihrem Postfach. Ab einigen Dutzend Kontakten im Monat helfen Werkzeuge wie BuzzStream (ab 49 US-Dollar im Monat) oder Pitchbox (ab 300 US-Dollar bei einem Jahr Laufzeit). Achten Sie auf § 7 UWG: Massenversand ohne Einwilligung ist riskant.

Wie überwache ich verlorene Backlinks günstig?

Führen Sie eine Liste aller gezielt aufgebauten Links und prüfen Sie sie monatlich, etwa mit dem Link-Checker. Automatisch geht es ab 59,90 Euro netto mit Seobility Premium, das neue und verlorene Backlinks wöchentlich ausweist. Den kompletten Ablauf beschreibt Backlink-Monitoring.

Gibt es deutsche Linkbuilding-Tools?

Ja. Sistrix und Seobility sind deutsche Anbieter mit deutscher Oberfläche und Euro-Preisen zuzüglich Umsatzsteuer. Sistrix enthält in allen Tarifen einen Backlink-Index, Seobility zeigt im Premium-Tarif neue und verlorene Backlinks sowie die Links von bis zu 20 Wettbewerbern je Projekt.

Weiterlesen

Ähnliche Beiträge