Titelkarte: Wer macht Linkaufbau? – Linkaufbau für KMU, Linkship

Wer macht Linkaufbau? Agentur, Freelancer, Marktplatz oder selbst

Die Frage kommt meistens in dieser Form: „Wen brauchen wir dafür?“ Und die übliche Antwort – eine SEO-Agentur – ist für viele mittelständische Unternehmen die teuerste von vier möglichen.

Denn Linkaufbau ist kein einheitliches Gewerk. Er besteht aus Auswahl, Beschaffung, Texterstellung und Kontrolle, und diese vier Teile lassen sich unterschiedlich verteilen. Wer alles abgibt, bezahlt auch die Teile mit, die intern in zwei Stunden erledigt wären.

Grundlage dieses Vergleichs sind die 197 Anbieterprofile im Linkship-Verzeichnis: 86 Linkbuilding-Agenturen, 48 Freelancer, 47 Digital-PR-Agenturen und 28 Marktplätze. Alle Zahlen sind nachprüfbar, die Profile stehen im Verzeichnis.

Kurz & knapp

  • Die Entscheidung hängt weniger am Budget als an einer Frage: Gibt es bei Ihnen jemanden, der Themen freigeben und Ergebnisse prüfen kann?
  • Marktplätze sind pro Link am günstigsten und verlagern Auswahl und Qualitätskontrolle vollständig zu Ihnen. Das ist der eigentliche Preis.
  • 90 der 197 Anbieter nennen einen Preis auf der eigenen Website, 107 nicht. Der Vergleich beginnt deshalb mit Gesprächen.

Die vier Wege nebeneinander

WegWas Sie abgebenWas bei Ihnen bleibtPasst, wenn
Selbstnichtsallesdie ersten Verweise aus Geschäftsbeziehungen entstehen sollen
MarktplatzBeschaffungAuswahl, Text, KontrolleSie Medien selbst beurteilen können
FreelancerAuswahl, Beschaffung, oft TextSteuerung, Freigabeintern jemand entscheiden kann
Agenturalles bis zur FreigabeFreigabe, Budgethoheitdiese Person fehlt oder keine Zeit hat
Was Sie abgeben, was bleibtSelbstMarktplatzFreelancerAgenturAuswahl der Medienbei Ihnenbei IhnenabgegebenabgegebenBeschaffungbei IhnenabgegebenabgegebenabgegebenTextbei Ihnenbei Ihnenmeist abgegebenabgegebenKontrollebei Ihnenbei Ihnenbei IhnenFreigabeInterner Aufwandsehr hochhochmittelniedrig
Die entscheidende Spalte ist nicht der Preis, sondern was bei Ihnen bleibt – diese Zeit taucht in keinem Angebot auf.

Die dritte Spalte ist die wichtigere. Was bei Ihnen bleibt, kostet interne Zeit – und die taucht in keinem Angebot auf. Ein Marktplatz, der pro Link 300 Euro spart, aber jede Woche zwei Stunden Auswahl verlangt, ist für ein Team ohne freie Kapazität kein Sparmodell.

Was die vier Anbietertypen unterscheidet

Linkbuilding-Agentur

86 im Verzeichnis. Übernimmt Auswahl, Ansprache und Abwicklung, arbeitet meist mit Monatspauschale. Die Auswahlkriterien und die roten Flaggen stehen in Linkbuilding-Agentur beauftragen, die Rangliste nach nachprüfbaren Kriterien in Beste Linkbuilding-Agenturen.

Freelancer

48 im Verzeichnis. Eine Person, kurze Wege, meist niedrigerer Satz – aber keine Vertretung und begrenzte Kapazität. Auffällig in den Daten: Freelancer nennen häufiger einen Preis als Agenturen (28 von 48 gegenüber 40 von 86), führen aber seltener ein breites Methodenspektrum. Die Abwägung steht in SEO-Freelancer oder Agentur.

Digital-PR-Agentur

47 im Verzeichnis. Arbeitet über Anlässe statt über Einkauf: Datenstudien, Umfragen, Kampagnen, auf die Redaktionen freiwillig reagieren. Teurer und langsamer, dafür haltbarer. Lohnt sich, wenn es etwas zu erzählen gibt.

Link-Marktplatz

28 im Verzeichnis. Katalog mit buchbaren Platzierungen, Abrechnung pro Stück. Günstig und schnell – aber der Katalog ist nur so gut wie Ihre Prüfung. 15 der 28 Plattformen haben ihren Betreibersitz außerhalb des deutschsprachigen Raums, was für Gewährleistung und Rechtsweg zählt.

Die Frage, die alles entscheidet

Vor der Anbieterwahl steht eine interne Frage: Wer bei Ihnen gibt Themen frei, liest Texte gegen und antwortet innerhalb von zwei Arbeitstagen?

Die Frage vor der AnbieterwahlGibt es intern jemanden, der freigibt und prüft?Hat diese Person zwei Stunden im Monat?Freelancer oder MarktplatzZuerst benennen, dann beauftragenAgentur mit FreigaberegelungNeinJaNeinJa
Nicht das Budget entscheidet, sondern diese eine interne Frage. Wer sie nicht beantwortet, bezahlt Abstimmung statt Platzierungen.
  • Diese Person gibt es und hat Zeit → Freelancer oder Marktplatz. Sie bezahlen keine Prozesse mit, die Sie selbst leisten.
  • Diese Person gibt es, hat aber keine Zeit → Agentur mit klarer Freigaberegelung und festen Abstimmungsterminen.
  • Diese Person gibt es nicht → zuerst benennen, dann beauftragen. Ohne sie verlangsamt sich jede Platzierung, und bezahlt wird sie trotzdem.

Was das für Sie konkret heißt

Benennen Sie intern die verantwortliche Person, bevor Sie das erste Angebot einholen – und sagen Sie ihr, wie viel Zeit sie dafür bekommt. Zwei Stunden im Monat reichen für eine Agenturzusammenarbeit, für einen Marktplatz nicht.

Danach holen Sie zwei Angebote unterschiedlichen Typs ein, nicht zwei Agenturangebote. Der Unterschied zwischen Freelancer und Agentur sagt Ihnen mehr über den fairen Preis als zwei Agenturen nebeneinander.

Was das nicht leistet

Dieser Vergleich ordnet Anbietertypen, keine einzelnen Anbieter. Innerhalb jedes Typs ist die Spannweite größer als zwischen den Typen – unter den Freelancern liegen zwischen Platz 1 und Platz 10 rund 16 Punkte, bei den Agenturen knapp 5.

Er sagt auch nichts über die Zusammenarbeit. Ob die Person aus dem Verkaufsgespräch später das Projekt führt, wie schnell auf Mails geantwortet wird und ob Berichte verständlich sind, erfahren Sie in zwei Gesprächen – nicht in einer Tabelle.

Häufige Fragen

Was kostet ein Linkbuilding-Dienstleister?

Im Markt sind vier Modelle üblich: Einzelabrechnung je Platzierung (150 bis 3.000 Euro), Monatsretainer (1.500 bis 8.000 Euro im Mittelstand), Kampagnenbudget für Digital PR (8.000 bis 35.000 Euro) und Pakete mit fester Linkzahl. Die Einordnung steht in Linkbuilding-Kosten, durchrechnen lässt sich der Vergleich im Budgetrechner.

Woran erkenne ich, ob ein Anbieter seriös arbeitet?

An acht Prüfpunkten, die alle vor der Unterschrift abfragbar sind – von der Medienauswahl bis zur Kennzeichnung. Die Liste steht in Seriöse Linkbuilding-Anbieter erkennen.

Können wir mit einem Marktplatz anfangen und später wechseln?

Ja, und das ist ein verbreiteter Weg. Achten Sie nur darauf, dass Sie eine Liste aller erworbenen Platzierungen führen. Ohne sie weiß der nächste Dienstleister nicht, was schon da ist – und kauft im schlechtesten Fall dieselben Medien ein zweites Mal.

Weiterlesen

Ähnliche Beiträge