Redirect-Checker: Weiterleitungen, Ketten und Statuscodes prüfen
Eine Weiterleitung sieht im Browser niemand. Sie tippen eine Adresse ein, landen auf einer anderen Seite, fertig. Ob dazwischen ein Sprung lag oder vier, ob der Server „dauerhaft umgezogen“ meldet oder „nur vorübergehend“, bleibt unsichtbar – und genau dort entscheidet sich, welche URL Google in den Suchergebnissen zeigt und wo die Linkkraft Ihrer Backlinks ankommt.
Der Redirect-Checker macht diese Schritte sichtbar. Er ruft eine Adresse auf, folgt bis zu zehn Weiterleitungen – so viele, wie auch der Googlebot verfolgt – und zeigt für jeden Schritt Statuscode, URL, Weiterleitungsziel und Antwortzeit. Kostenlos, ohne Anmeldung, Ihre Eingaben werden nicht gespeichert.
Redirect-Checker
Kostenlos, ohne Anmeldung. Es werden keine Eingaben gespeichert.
Kurz & knapp
- Ein Redirect-Checker zeigt jeden Schritt einer Weiterleitung mit Statuscode, Zieladresse und Antwortzeit – auch die Zwischenschritte, die der Browser kommentarlos überspringt.
- 301 und 308 sind laut Google dauerhafte Weiterleitungen: Das Ziel wird als kanonische URL behandelt. 302, 303 und 307 gelten als vorübergehend, in den Suchergebnissen bleibt eher die alte Adresse stehen.
- Google folgt bis zu zehn Weiterleitungen hintereinander, empfiehlt aber, direkt auf das Endziel zu leiten – und wenn das nicht geht, möglichst nicht mehr als drei Schritte.
- Dauerhafte Weiterleitungen kosten laut Google keinen PageRank. Linkkraft geht beim Relaunch verloren, wenn alte URLs gar nicht weiterleiten oder pauschal auf die Startseite zeigen.
- In unserer Stichprobe vom 4. Oktober 2026 brauchten 21 von 48 Startseiten bekannter Marken zwei oder mehr Weiterleitungen, bis der Aufruf mit http:// ohne www am Ziel war.
So lesen Sie das Ergebnis
Jede Zeile der Ergebnistabelle ist eine Anfrage an einen Server. Die erste ist Ihre Eingabe, die letzte die Seite, auf der ein Besucher landet. Alles dazwischen sind Umwege.
- Nr. – die Reihenfolge der Schritte. Eine Zeile bedeutet: keine Weiterleitung.
- Statuscode – die dreistellige Antwort des Servers. 200 heißt „hier ist die Seite“, 3xx „bitte woanders nachsehen“, 4xx „gibt es nicht“, 5xx „Serverfehler“.
- URL – die Adresse, die in diesem Schritt abgefragt wurde.
- Location – der Antwort-Header, in dem der Server das nächste Ziel nennt. Steht hier eine relative Angabe wie
/neu/, ergänzt der Checker die Domain. - Antwortzeit – wie lange der Server für diesen Schritt gebraucht hat, in Millisekunden.
Darunter fasst der Checker zusammen: Anzahl der Weiterleitungen, Endstatus und Endziel. Ab zwei Weiterleitungen hintereinander erscheint ein Hinweis, ebenso, wenn die Kette nach einer Endlosschleife aussieht – etwa weil zwei Regeln sich gegenseitig aufrufen. Außerdem markiert er vorübergehende Weiterleitungen (302, 303, 307) und Ketten, die auf einer Fehlerseite enden. Je Stunde sind 30 Prüfungen möglich.
Der Idealfall in einer Zeile: Eine alte oder abweichende Adresse leitet mit genau einem Schritt per 301 oder 308 auf das Endziel, und das Endziel antwortet mit 200. Alles andere ist ein Grund, genauer hinzusehen.
Zwei Sonderfälle, die oft falsch gelesen werden: Ein Endstatus 403 oder 429 heißt häufig nur, dass der Zielserver automatisierte Anfragen blockt, nicht, dass die Seite fehlt. Und weil Browser dauerhafte Weiterleitungen zwischenspeichern dürfen (so sieht es der HTTP-Standard RFC 9110 vor), zeigt Ihr Browser nach einer Korrektur manchmal noch das alte Verhalten. Der Checker fragt den Server jedes Mal frisch an.
Wenn Sie alle Links einer Seite in einem Durchgang prüfen wollen, nutzen Sie den Link-Checker.
Statuscodes 301, 302, 303, 307, 308 im Vergleich
Für Besucher fühlen sich alle Weiterleitungen gleich an. Für Google nicht. In der offiziellen Dokumentation „Redirects and Google Search“ teilt Google sie in zwei Gruppen: Dauerhafte Weiterleitungen nutzt das Indexierungssystem als Signal, dass das Ziel die kanonische URL sein soll – also die Fassung, die in den Suchergebnissen erscheint. Vorübergehende Weiterleitungen verfolgt der Googlebot zwar auch, wertet sie aber nicht als dieses Signal; in den Ergebnissen bleibt eher die Ausgangsseite stehen.
| Code | Bedeutung | Google wertet als | Anfragemethode | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|---|
| 301 | Moved Permanently | dauerhaft, starkes Signal fürs Ziel | POST darf zu GET werden | Relaunch, Domainumzug, http zu https |
| 308 | Permanent Redirect | wie 301 | bleibt erhalten | dauerhaft, wenn Formulare oder Schnittstellen betroffen sind |
| 302 | Found | vorübergehend, schwaches Signal | POST darf zu GET werden | kurzfristige Aktion, Wartungsseite |
| 303 | See Other | vorübergehend | wird zu GET | Weiterleitung nach dem Absenden eines Formulars |
| 307 | Temporary Redirect | wie 302 | bleibt erhalten | vorübergehend, wenn die Methode erhalten bleiben muss |
Die Spalte „Anfragemethode“ stammt aus dem HTTP-Standard, nicht von Google: Bei 307 und 308 darf der Browser die Anfrageart nicht ändern, bei 301 und 302 darf er aus historischen Gründen aus einem POST ein GET machen. Laut Googles Übersicht der HTTP-Statuscodes behandelt Google 308 wie 301 und 307 wie 302, rät aber, trotzdem den semantisch passenden Code zu wählen – andere Suchmaschinen und Programme lesen ihn mit.
Meta-Refresh und JavaScript
Neben Statuscodes kennt Google zwei Wege, die im HTML der Seite stecken. Ein Meta-Refresh mit 0 Sekunden Verzögerung gilt laut Doku als dauerhafte Weiterleitung, einer mit Verzögerung als vorübergehende. JavaScript-Weiterleitungen sollen Sie nur nutzen, wenn weder Server noch Meta-Refresh möglich sind: Google führt JavaScript erst beim Rendern aus, und wenn das Rendern scheitert, sieht Google die Weiterleitung womöglich nie.
Unsere Empfehlung: Für alles, was dauerhaft umzieht, eine serverseitige 301. Die 308 ist gleichwertig, wird aber nicht von jedem CMS-Plugin angeboten. 302 nur dann, wenn Sie wirklich vorhaben, die alte Adresse zurückzuholen.
Weiterleitungsketten und warum Sie sie kürzen sollten
Eine Kette entsteht, wenn eine Weiterleitung auf eine Adresse zeigt, die selbst wieder weiterleitet. Der Klassiker: Der Server leitet http auf https um, das CMS danach die Domain ohne www auf die mit www, und eine dritte Regel ergänzt den Schrägstrich am Ende. Jede Regel ist für sich richtig. Zusammen ergeben sie drei Sprünge, wo einer reichen würde.
Was Google dazu sagt, ist eindeutig belegt. Laut Statuscode-Dokumentation folgen Googles Crawler standardmäßig bis zu zehn Weiterleitungen. In der Anleitung zum Website-Umzug rät Google trotzdem, direkt auf das Endziel zu leiten – und wenn das nicht geht, die Kette kurz zu halten, „idealerweise nicht mehr als 3 und weniger als 5“. Begründung: Ketten verlängern die Ladezeit, und nicht alle Programme und Browser unterstützen lange Ketten.
Deshalb hört der Redirect-Checker nach zehn Weiterleitungen auf – an derselben Grenze wie der Googlebot. Wer so weit kommt, hat das Problem gefunden.
Rechenbeispiel zur Ladezeit: Angenommen, jeder Sprung kostet 150 Millisekunden – ein frei gewählter Beispielwert, Ihre echten Werte zeigt die Spalte „Antwortzeit“. Bei drei Sprüngen sind das 450 Millisekunden, bevor der Server überhaupt die erste Zeile der eigentlichen Seite schickt. Mit einer einzigen Weiterleitung bleiben 150.
Die Lösung ist fast immer dieselbe: Die Regeln so zusammenfassen, dass jede Variante – http oder https, mit oder ohne www, mit oder ohne Schrägstrich – in einem Schritt auf die endgültige Adresse zeigt.
Stichprobe: wie 48 bekannte Startseiten weiterleiten
Wie verbreitet Ketten sind, haben wir am 4. Oktober 2026 nachgemessen. Wir haben die Startseiten von 60 bekannten Marken aus Deutschland – Handel, Industrie, Banken, Telekommunikation, Medien – mit derselben Logik abgefragt, die der Redirect-Checker nutzt: Aufruf mit http:// und ohne www, HEAD-Anfrage, bei Ablehnung GET, höchstens sechs Weiterleitungen.
Zwölf Domains waren nicht auswertbar: Zehn ließ unsere Testumgebung nicht zu, zwei lehnten automatisierte Anfragen schon beim ersten Aufruf ab. Von den übrigen 48 leiteten alle mindestens einmal weiter.
| Weiterleitungen bis zum Ziel | Startseiten | Anteil |
|---|---|---|
| 1 | 27 | 56 % |
| 2 | 18 | 38 % |
| 3 | 2 | 4 % |
| 4 | 1 | 2 % |
Das Muster hinter den Ketten ist fast immer dasselbe: In 17 der 21 Fälle mit mehreren Schritten ging es von http:// zunächst auf https:// ohne www und erst im zweiten Sprung auf die Fassung mit www. Vier der 48 Ketten enthielten außerdem eine vorübergehende 302, obwohl sich an der Startseite einer Marke nichts vorübergehend ändert. 35 Startseiten antworteten am Ende mit 200, die übrigen mit einem anderen Code, meist 403 als Schutz gegen automatisierte Anfragen – für die Zahl der Sprünge spielt das keine Rolle.
Einordnung: http:// ohne www ist der ungünstigste Einstieg. Aber genau diese Varianten stecken in alten Backlinks, Pressemitteilungen und gedruckten Unterlagen. Wenn große Marken hier zwei Sprünge brauchen, lohnt der Blick auf die eigene Domain erst recht. Die Messung ist eine Momentaufnahme.
Weiterleitungen und Linkkraft
Die Frage, ob eine Weiterleitung Linkkraft kostet, hat Google offiziell beantwortet. In der Umzugsanleitung steht wörtlich: „Don’t worry about link credit. 301 and other permanent redirects don’t cause a loss in PageRank.“ Dauerhafte Weiterleitungen verlieren also keinen PageRank – so heißt Googles Verfahren, mit dem Links als Empfehlungen gewichtet werden. Wie sie innerhalb einer Website verteilt wird, erklärt der Beitrag wie Linkkraft fließt und wo sie versickert.
Die zweite offizielle Aussage steht in Googles Dokumentation zur Kanonisierung: Signale wie Links auf verschiedene Fassungen derselben Seite werden auf der kanonischen URL gebündelt. Eine dauerhafte Weiterleitung ist ein starkes Signal dafür, dass das Ziel kanonisch werden soll. Bei einer vorübergehenden bleibt eher die alte Adresse kanonisch – die Links sammeln sich dann dort, wo Sie sie nach einem Umzug gerade nicht haben wollen.
Praxisbeispiel: Backlinks beim Relaunch
Die eigentlichen Verluste entstehen nicht durch Weiterleitungen, sondern durch fehlende oder falsche. Ein Rechenbeispiel mit frei gewählten Beispielzahlen: Ein Online-Shop stellt beim Relaunch 1.200 alte URLs auf eine neue Struktur um. 140 dieser alten URLs haben Backlinks, zusammen von 310 verweisenden Domains.
- Variante A: Alle 1.200 alten URLs leiten pauschal auf die Startseite. Google rät ausdrücklich davon ab, viele alte URLs auf ein einziges, unpassendes Ziel wie die Startseite zu leiten, weil das als Soft-404 gewertet werden kann – also als Seite, die eigentlich nicht mehr existiert. Die Links der 310 Domains kommen dann nicht bei den passenden Kategorien an.
- Variante B: Die 140 verlinkten URLs werden einzeln ihrem thematischen Pendant zugeordnet, der Rest per Regel. Bei rund zwei Minuten je URL (Erfahrungswert für eine Zuordnung mit vorhandener Sitemap) sind das 280 Minuten, also knapp fünf Stunden Arbeit.
Fünf Stunden gegen die Signale von 310 verweisenden Domains – die Rechnung spricht klar für Variante B. Wer gar nicht weiterleitet, verschenkt die Signale komplett: Die alten URLs antworten mit 404. Solche toten Links sind übrigens genau der Rohstoff, mit dem andere Broken Link Building betreiben – im Zweifel landet der Ersatzlink dann beim Wettbewerber.
Für die KI-Suche gilt dasselbe. ChatGPT, Perplexity und Googles KI-Antworten verweisen oft auf konkrete Unterseiten. Für die Nennung in der Antwort – darum geht es bei GEO – braucht es keinen funktionierenden Link, für den Klick danach schon. Eine zitierte URL, die nach dem Relaunch auf 404 läuft, kostet genau die Besucher, die am weitesten im Entscheidungsprozess sind.
Ob es sich lohnt, gekaufte abgelaufene Domains per 301 auf die eigene Website zu leiten, steht im Beitrag Expired Domains kaufen.
Typische Fehler
Die meisten Probleme, die der Checker zeigt, fallen in eine von fünf Gruppen:
- Ketten aus http, https, www und Schrägstrich. Drei Regeln an drei Stellen – Server, CMS, Plugin – ergeben drei Sprünge. Abhilfe: eine Regel, die jede Variante direkt auf die Endfassung schickt.
- 302 statt 301. Wer den Code nicht ausdrücklich angibt, bekommt oft eine vorübergehende Weiterleitung: Die Redirect-Anweisung des Apache-Servers und die Location-Weiterleitung in PHP senden ohne weitere Angabe eine 302. Für einen dauerhaften Umzug heißt das: Google behandelt das Ziel nicht als neue kanonische Adresse. Prüfen Sie den Code nach jeder neuen Regel.
- Weiterleitung auf die Startseite statt aufs Pendant. Bequem, aber laut Google ein Kandidat für Soft-404. Gibt es kein passendes Ziel, ist ein ehrlicher 404- oder 410-Status die bessere Antwort.
- Weiterleitung von https zurück auf http. Laut Googles Kanonisierungs-Doku führen Weiterleitungen von https auf http dazu, dass Google die http-Fassung sehr stark bevorzugt.
- Schleifen. Adresse A leitet auf B, B zurück auf A. Meist widersprechen sich eine Server- und eine CMS-Regel. Besucher sehen eine Fehlermeldung im Browser, Google bekommt keine Seite.
Kein Fehler im engeren Sinn, aber dauerhaft Ladezeit kosten interne Links auf weitergeleitete Adressen. Nach jedem Umbau sollten Menüs und Textlinks auf die neuen URLs zeigen. Wie Sie die interne Verlinkung dabei gleich mit ordnen, steht im verlinkten Beitrag.
Relaunch-Checkliste
Die meisten Weiterleitungsfehler entstehen beim Relaunch. Diese Reihenfolge folgt Googles Anleitung zum Website-Umzug, ergänzt um die Linkziele:
- Alte URLs erfassen: aus Sitemap, Crawl und Leistungsbericht der Search Console.
- Verlinkte URLs markieren: Der Linkbericht der Search Console zeigt, welche Seiten von außen verlinkt werden. Diese bekommen eine 1:1-Zuordnung.
- Zuordnungstabelle anlegen: jede alte URL auf ihr thematisches Pendant. Mehrere alte URLs auf ein Ziel nur dann, wenn ihre Inhalte dort tatsächlich zusammengeführt werden.
- Serverseitige 301 oder 308 einrichten: so, dass jede alte Adresse in einem Schritt das Endziel erreicht.
- Testen: vor dem Livegang stichprobenartig, danach die wichtigsten verlinkten URLs einzeln mit dem Redirect-Checker.
- Neue Website konsistent machen: interne Links, Canonical-Angaben und Sitemap auf die neuen URLs umstellen.
- Bei Domainwechsel: in der Search Console die Adressänderung einreichen. Für den Wechsel von http auf https, zwischen www und ohne www oder für neue Pfade auf derselben Domain ist das laut Google nicht nötig.
- Wichtige Links aktualisieren lassen: Betreiber der stärksten verweisenden Seiten bitten, direkt auf die neue Adresse zu verlinken.
- Weiterleitungen behalten: laut Google so lange wie möglich, im Allgemeinen mindestens ein Jahr.
Nach dem Livegang folgt der oft vergessene Teil: beobachten, ob verweisende Domains verloren gehen. Wie das mit wenig Aufwand gelingt, steht in Backlink-Monitoring. Und wenn ein Relaunch bereits schiefgegangen ist und Sie Unterstützung beim Zurückholen der Links suchen, finden Sie spezialisierte Anbieter in unserem Verzeichnis Linkbuilding-Agenturen im Vergleich.
Was das für Sie konkret heißt
Prüfen Sie heute vier Varianten Ihrer eigenen Startseite: http:// ohne www, http:// mit www, https:// ohne www und https:// mit www. Drei davon sollten mit genau einer 301 oder 308 auf die vierte zeigen, die vierte selbst sollte direkt mit 200 antworten. Danach nehmen Sie sich die am stärksten verlinkte Unterseite vor, die es unter dieser Adresse nicht mehr gibt.
Steht irgendwo mehr als ein Sprung oder eine 302, geben Sie die Ergebnistabelle an Ihre Technik oder Ihren Hoster weiter. Die Zeilen mit Location-Header zeigen genau, welche Regel welchen Schritt erzeugt – das spart die Fehlersuche.
Was das nicht leistet
Der Redirect-Checker liest ausschließlich HTTP-Antworten. Meta-Refresh-Weiterleitungen und JavaScript-Weiterleitungen erkennt er nicht, weil sie erst im HTML der Seite oder beim Ausführen von Skripten entstehen; die Seite erscheint dann mit Status 200 als Endziel. Ebenso unsichtbar bleiben Umleitungen, die Ihr Browser selbst vornimmt, etwa wenn eine Website per HSTS festlegt, dass sie nur über https aufgerufen werden darf.
Außerdem ist jede Prüfung eine Momentaufnahme von unserem Server aus. Manche Websites antworten je nach Standort, Sprache, Cookies oder Absenderkennung anders, und manche beantworten HEAD-Anfragen anders als normale Seitenaufrufe. Ob Google eine Weiterleitung so wertet, wie Sie es beabsichtigen, zeigt erst die Search Console – der Checker zeigt, was der Server sagt.
Häufige Fragen
Wie prüfe ich, ob eine Weiterleitung 301 oder 302 ist?
Geben Sie die alte Adresse in den Redirect-Checker ein. Die Spalte „Statuscode“ zeigt für jeden Schritt den Code, den der Server sendet. Im Browser sehen Sie das nur in den Entwicklertools.
Wie viele Weiterleitungen hintereinander sind zu viele?
Google folgt laut Dokumentation bis zu zehn Weiterleitungen, empfiehlt aber, direkt auf das Endziel zu leiten. Wenn das nicht geht, sollten es idealerweise nicht mehr als drei sein.
Verliert eine 301-Weiterleitung Linkkraft?
Nein. Google schreibt in seiner Anleitung zum Website-Umzug ausdrücklich, dass 301 und andere dauerhafte Weiterleitungen keinen PageRank-Verlust verursachen. Verluste entstehen, wenn alte URLs gar nicht weiterleiten, vorübergehend weiterleiten oder pauschal auf ein unpassendes Ziel zeigen.
Wie lange sollte ich Weiterleitungen nach einem Relaunch behalten?
Google empfiehlt, sie so lange wie möglich zu behalten, im Allgemeinen mindestens ein Jahr. Weil fremde Websites alte Links oft nie aktualisieren, spricht aus Besuchersicht viel dafür, sie dauerhaft stehen zu lassen.
Erkennt der Redirect-Checker Meta-Refresh und JavaScript-Weiterleitungen?
Nein. Er wertet nur die HTTP-Antworten des Servers aus, also Statuscodes und den Location-Header. Weiterleitungen per Meta-Refresh oder JavaScript stecken im Seiteninhalt; die Seite erscheint im Checker dann mit Status 200 als Endziel.
Soll ich gelöschte Seiten auf die Startseite weiterleiten?
In der Regel nicht. Google rät davon ab, viele alte URLs auf ein einziges unpassendes Ziel wie die Startseite zu leiten, weil das als Soft-404 gewertet werden kann. Leiten Sie auf das thematisch passende Pendant weiter; gibt es keines, ist ein 404- oder 410-Status die ehrlichere Antwort.
