Titelkarte: Core Update oder Spam-Update? – Strategien, Linkship

Google Core Update oder Spam-Update? Der Prüfplan fürs Linkprofil

Am 24. September 2026 hat Google das „September 2026 spam update“ gestartet – das vierte Spam-Update des Jahres. Dazu kamen 2026 bisher zwei Core Updates, im März und im Mai. Wer in diesen Wochen Rankings verloren hat, stellt fast immer dieselbe Frage: Liegt es an unseren Links?

Die ehrliche Antwort lautet: meistens nicht. Ein Core Update bewertet Inhalte neu, ein Spam-Update sucht Verstöße gegen Googles Richtlinien, und nur ein Teil davon hat mit Links zu tun. Wer das verwechselt, lädt eine Disavow-Datei hoch, wo eigentlich die Ratgeberseiten überarbeitet werden müssten – oder umgekehrt.

Dieser Prüfplan sortiert die Lage in fünf Schritten. Er stützt sich ausschließlich auf das, was Google selbst dokumentiert, und auf die Update-Daten aus dem offiziellen Search Status Dashboard.

Kurz & knapp

  • Google hat 2026 bis zum 4. Oktober zwei Core Updates (März, Mai) und vier Spam-Updates (März, Juni, August, September) im Search Status Dashboard veröffentlicht.
  • Ein Core Update richtet sich laut Google nicht gegen einzelne Websites, sondern bewertet die Ergebnisse insgesamt neu. Ein Spam-Update verbessert die Erkennung von Verstößen gegen die Spam-Richtlinien.
  • Bei Link-Spam neutralisiert Google unnatürliche Links. Der Rankingvorteil, den diese Links gebracht haben, ist laut Google danach verloren und kommt nicht zurück.
  • Google empfiehlt, frühestens eine volle Woche nach Abschluss eines Core Updates auszuwerten und eine Woche danach mit einer Woche vor dem Start zu vergleichen.
  • Die Disavow-Datei ist laut Google nur sinnvoll, wenn viele künstliche Links bestehen und diese eine manuelle Maßnahme ausgelöst haben oder voraussichtlich auslösen werden.

Die Updates 2025 und 2026 im Überblick

Die einzige verlässliche Quelle für Update-Daten ist das Google Search Status Dashboard. Dort trägt Google jedes bestätigte Ranking-Update mit Startdatum und Dauer ein. Die Tabelle zeigt alle Einträge seit Januar 2025, abgerufen am 4. Oktober 2026.

Ranking-Updates 2026 laut GoogleQuelle: Google Search Status Dashboard, Stand 04.10.20261März: Spam24.03.–25.03.19 Std. 30 Min.2März: Core27.03.–08.04.12 Tage, 4 Std.3Mai: Core21.05.–02.06.11 Tage, 21 Std.4Juni: Spam24.06.–26.06.2 Tage, 1 Std.5August: Spam18.08.–21.08.2 Tage, 16 Std.6September: Spamseit 24.09.bis zu 2 Wochenangekündigt
Die Spam-Updates 2026 waren bisher nach höchstens drei Tagen durch – für das September-Update kündigt Google bis zu zwei Wochen an.
UpdateStartDauer laut DashboardArt
März 2025 Core Update13.03.202513 Tage, 21 Std.Core
Juni 2025 Core Update30.06.202516 Tage, 18 Std.Core
August 2025 Spam Update26.08.202526 Tage, 15 Std.Spam
Dezember 2025 Core Update11.12.202518 Tage, 2 Std.Core
Februar 2026 Discover Update05.02.202621 Tage, 17 Std.nur Discover, US-Englisch
März 2026 Spam Update24.03.202619 Std., 30 Min.Spam
März 2026 Core Update27.03.202612 Tage, 4 Std.Core
Mai 2026 Core Update21.05.202611 Tage, 21 Std.Core
Juni 2026 Spam Update24.06.20262 Tage, 1 Std.Spam
August 2026 Spam Update18.08.20262 Tage, 16 Std.Spam
September 2026 Spam Update24.09.2026läuft noch (bis zu zwei Wochen angekündigt)Spam

Drei Dinge fallen auf. Erstens dauern Core Updates in diesem Zeitraum zwischen knapp zwölf und gut 18 Tagen – lange genug, dass ein Rückgang in der zweiten Woche noch zum Update gehören kann. Zweitens waren die Spam-Updates 2026 bisher kurz: keines brauchte länger als drei Tage. Für das September-Update hat Google dagegen bis zu zwei Wochen angekündigt.

Drittens taucht seit Dezember 2022 kein Eintrag mehr auf, der ausdrücklich als „link spam update“ bezeichnet ist. Ob und wie stark die späteren Spam-Updates Links betreffen, schreibt Google nicht dazu. Die Zeiten im Dashboard sind in US-Pazifikzeit angegeben; rechnen Sie bei Ihrer Auswertung mit einem Tag Puffer.

Core Update, Spam-Update, Link-Spam: drei verschiedene Dinge

Die drei Begriffe werden oft durcheinandergeworfen. Für die Ursachensuche ist die Unterscheidung aber der wichtigste Schritt, denn jede Art verlangt eine andere Reaktion.

Core Update

Mehrmals im Jahr ändert Google seine Ranking-Systeme grundlegend. In der offiziellen Dokumentation zu Core Updates heißt es, diese Änderungen seien breit angelegt und richteten sich nicht gegen bestimmte Websites oder Seiten. Wer verliert, hat also nicht unbedingt etwas falsch gemacht – andere Seiten beantworten die Suchanfrage nach der Neubewertung schlicht besser.

Spam-Update

Googles automatische Spam-Erkennung läuft ständig. Ein Spam-Update ist eine spürbare Verbesserung dieser Systeme, etwa von SpamBrain – laut Google ein KI-basiertes System zur Spam-Abwehr. Wer betroffen ist, soll laut der Dokumentation zu Spam-Updates die Spam-Richtlinien prüfen. Das betrifft weit mehr als Links: massenhaft erzeugte Inhalte, Cloaking oder der Missbrauch fremder Domain-Reputation gehören ebenso dazu.

Link-Spam-Update

Mit dem Link-Spam-Update vom Dezember 2022 hat Google erklärt, SpamBrain erkenne nun sowohl Websites, die Links kaufen, als auch solche, die nur zum Weitergeben ausgehender Links betrieben werden. Unnatürliche Links werden „neutralisiert“. Das heißt: Sie schaden nicht aktiv, sie zählen einfach nicht mehr.

Der Satz, den jeder kennen sollte, der Links gekauft hat: Laut Google geht bei einem Link-Spam-Update jeder Rankingvorteil verloren, den die entwerteten Links zuvor gebracht haben – und er lässt sich nicht zurückgewinnen. Aufräumen bringt in diesem Fall keine Positionen zurück. Was als Link-Spam gilt, steht im Klartext in Googles Link-Spam-Richtlinien.

Prüfplan, Schritt 1 bis 3: Zeitfenster und Search Console

Die ersten drei Schritte kommen ohne externes Tool aus. Sie brauchen nur die Daten aus dem Dashboard und Zugriff auf die Google Search Console.

  1. Zeitfenster abgleichen. Notieren Sie Start und Ende des fraglichen Updates. Beginnt Ihr Rückgang deutlich vorher oder Wochen danach, ist das Update wahrscheinlich nicht die Ursache.
  2. Richtige Zeiträume vergleichen. Google empfiehlt, mindestens eine volle Woche nach Abschluss eines Core Updates zu warten. Dann vergleichen Sie im Leistungsbericht eine Woche nach dem Update mit einer Woche vor dem Start – über die Vergleichsfunktion im Datumsfilter.
  3. Betroffene Seitentypen eingrenzen. Filtern Sie nach Verzeichnissen wie /ratgeber/ oder /produkte/ und werten Sie Websuche, Bilder, Videos und News getrennt aus. Ein Verlust, der nur einen Seitentyp trifft, spricht eher für ein Inhaltsthema als für das Linkprofil.

Für die Einordnung gibt Google selbst einen Maßstab. Ein kleiner Rückgang, etwa von Position 2 auf 4, verlangt keine drastischen Schritte – Google rät sogar davon ab, gut laufende Inhalte anzufassen. Ein großer Rückgang, etwa von Position 4 auf 29, verlangt eine gründliche Prüfung.

Prüfplan, Schritt 4 und 5: manuelle Maßnahmen und Linkprofil

Schritt 4: Manuelle Maßnahmen prüfen. Eine manuelle Maßnahme ist kein Update, sondern die Entscheidung eines menschlichen Prüfers bei Google. Sie steht im Bericht „Manuelle Maßnahmen“ der Search Console, zusätzlich gibt es eine Nachricht. Der Blick dauert zehn Sekunden und klärt eine der wenigen Situationen, in denen Links nachweislich das Problem sind.

Schritt 5: Linkprofil prüfen. Hier geht es nicht um die Frage, ob irgendwo „toxische“ Links existieren – die hat fast jede Domain. Es geht um Veränderungen im Zeitfenster und um Muster, die zu Googles Beschreibung von Link-Spam passen.

  • Neue verweisende Domains: Gab es kurz vor dem Rückgang auffällig viele neue Domains, etwa aus einer Kampagne oder einem Paketkauf?
  • Verlorene verweisende Domains: Sind wichtige Verweise weggefallen? Das sieht aus wie ein Update-Effekt, ist aber oft ein schlichter Linkverlust.
  • Ankertexte: Tragen viele Links auf die verlorenen Zielseiten denselben Suchbegriff als Linktext? Google nennt Links mit optimierten Ankertexten in Gastbeiträgen und Pressemitteilungen ausdrücklich als Beispiel für Link-Spam.
  • Zielseiten: Decken sich die Seiten mit den stärksten Verlusten mit den Seiten, auf die gekaufte Links zeigen?

Der Linkbericht der Search Console reicht für einen ersten Blick. Er zeigt allerdings nur eine Stichprobe und kennzeichnet nicht, ob ein Link auf nofollow steht – was er leistet und was nicht, steht in Search Console Backlinks. Für den Vergleich neuer und verlorener Domains über Zeit brauchen Sie ein laufendes Backlink-Monitoring. Der vollständige Prüfablauf für auffällige Links steht in Toxische Backlinks erkennen.

Symptom, Ursache, nächster Schritt

Die Tabelle fasst zusammen, welche Ursache bei welchem Bild am wahrscheinlichsten ist. Sie ersetzt keine Prüfung, aber sie verhindert den häufigsten Fehler: beim Linkprofil anzufangen, obwohl die Daten auf etwas anderes zeigen.

Welche Ursache ist wahrscheinlich?Meldung im Bericht „Manuelle Maßnahmen“?Beginnt der Rückgang in einem Update-Fenster?Welche Art von Update lief?Spam: Richtlinien und Linkprofil prüfenVerstoß beheben, Überprüfung beantragenTechnik, Saison, Wettbewerb prüfenCore: betroffene Seitentypen bewertenJaNeinNeinJaCoreSpam
Die Reihenfolge zählt: Erst wenn manuelle Maßnahme und Zeitfenster geklärt sind, lohnt der Blick ins Linkprofil.
SymptomWahrscheinliche UrsacheNächster Schritt
Kleine Verluste (z. B. Position 2 auf 4) im Core-FensterNormale NeubewertungNichts ändern, nach einigen Wochen erneut prüfen
Großer Verlust eines Seitentyps im Core-FensterCore Update bewertet diese Inhalte neuBetroffene Seiten mit den Fragen der Google-Selbstbewertung prüfen
Verlust einzelner Zielseiten mit vielen gekauften Keyword-Links, im Spam-FensterLinks neutralisiertKein Disavow; neue, belastbare Verweise aufbauen
Ganze Website oder ganze Verzeichnisse fallen im Spam-FensterVerstoß gegen Spam-Richtlinien, nicht nur LinksAlle Spam-Richtlinien durchgehen
Meldung im Bericht „Manuelle Maßnahmen“Manuelle MaßnahmeVerstoß beheben, ggf. Disavow, Überprüfung beantragen
Viele neue Spam-Domains ohne eigenes ZutunMeist von Google ignoriertBeobachten, nicht handeln
Rückgang außerhalb jedes Update-FenstersTechnik, Saison, Wettbewerb, TrackingIndexierung, Vorjahreswerte und Messung prüfen

Disavow: wann ja, wann nein

Mit dem Disavow-Tool teilen Sie Google mit, dass bestimmte Links bei der Bewertung Ihrer Website nicht berücksichtigt werden sollen. Google bezeichnet es als Funktion für Fortgeschrittene, die bei falschem Einsatz der eigenen Sichtbarkeit schaden kann.

Die Hilfeseite zum Disavow-Tool nennt zwei Bedingungen, die beide erfüllt sein müssen: Es zeigen in erheblicher Zahl spammige, künstliche oder minderwertige Links auf Ihre Website. Und diese Links haben eine manuelle Maßnahme ausgelöst oder werden das voraussichtlich tun. In den meisten Fällen, so Google, könne das System selbst einschätzen, welchen Links es vertraut.

  • Sinnvoll: bei einer manuellen Maßnahme wegen unnatürlicher Links, wenn sich die Links nicht entfernen lassen – oder wenn Sie wissen, dass in größerem Umfang Links gekauft oder getauscht wurden.
  • Nicht sinnvoll: als Reaktion auf ein Core Update, gegen einzelne Spam-Domains, die ohne Ihr Zutun auf Sie verlinken, oder in der Hoffnung, nach einem Link-Spam-Update verlorene Positionen zurückzuholen.
  • Technisch zu beachten: Das Tool unterstützt keine Domain-Properties. Eine neue Datei ersetzt die alte vollständig.

Unsere Empfehlung: Laden Sie keine Disavow-Datei hoch, solange im Bericht „Manuelle Maßnahmen“ nichts steht und Sie keine eigenen Linkkäufe in größerem Stil kennen. Die Abwägung im Detail steht in Disavow Tool: wann entwerten.

Praxisbeispiel: Rückgang nach dem Mai-Update

Das folgende Beispiel ist konstruiert, die Werte sind Beispielwerte, keine Kundendaten. Es zeigt, wie der Prüfplan in der Praxis zu einem Ergebnis führt.

Ein Onlineshop für Befestigungstechnik verliert im Juni Besucher. Das Mai 2026 Core Update lief vom 21. Mai bis 2. Juni. Nach Googles Empfehlung wartet das Team eine Woche und vergleicht die Woche vom 9. bis 15. Juni mit der Woche vom 14. bis 20. Mai.

SeitentypKlicks vorherKlicks nachherVeränderungØ Position
Ratgeber2.1001.240−41 %5,8 → 14,2
Kategorien1.5001.395−7 %4,1 → 4,6
Produkte600515−14 %6,3 → 7,9
Gesamt4.2003.150−25 %–

Die Rechnung: 1.050 Klicks Verlust, davon 860 allein im Ratgeber – das sind 82 % des gesamten Rückgangs. Die Kategorien verlieren eine halbe Position, nach Googles Maßstab ein kleiner Rückgang. Im Bericht „Manuelle Maßnahmen“ steht nichts. Die verweisenden Domains liegen bei 312 vorher und 309 nachher, ohne neue Ankertext-Häufung.

Das Ergebnis ist eindeutig: Ein Core Update hat die Ratgeberinhalte neu bewertet. Das Linkprofil spielt keine Rolle, eine Disavow-Datei wäre Zeitverschwendung. Der nächste Schritt sind die 20 Ratgeberseiten mit dem größten Verlust – verglichen mit dem, was jetzt vor ihnen steht.

Die Gegenprobe: Hätte derselbe Shop ab dem 18. August verloren – also im Fenster des August-Spam-Updates –, und zwar nur bei drei Kategorieseiten, auf die 40 gekaufte Artikel mit exaktem Suchbegriff im Linktext zeigen, wäre das Bild ein anderes. Dann liegt die Neutralisierung dieser Links nahe. Der Weg zurück führt nicht über Disavow, sondern über neue Verweise, die einer Prüfung standhalten – Kriterien dafür in Backlinks bewerten.

Was Updates für die Sichtbarkeit in KI-Antworten heißen

Für AI Overviews und den KI-Modus gelten laut Google keine zusätzlichen Anforderungen. Eine Seite muss indexiert sein und mit Snippet in der Suche erscheinen dürfen; ansonsten gelten dieselben Grundlagen wie für die klassische Suche. Ob ein Core Update die Auswahl der zitierten Quellen direkt verändert, dokumentiert Google nicht.

Unsere Einordnung: Was Google bei einem Core Update als wenig hilfreich einstuft, dürfte auch als Quelle für KI-Antworten nicht gewinnen. Bei Spam-Updates liegt der Fall anders. Links wirken auf Rankings; für eine Nennung in einer KI-Antwort genügt oft schon eine Erwähnung. Eine redaktionell verdiente Platzierung in einem Fachmedium bedient beides – und sie fällt nicht unter Googles Definition von Link-Spam, weil niemand sie zur Rankingmanipulation gekauft hat. Wie Google im KI-Modus Quellen auswählt, beschreibt Google KI-Modus.

Was das für Sie konkret heißt

Öffnen Sie heute das Search Status Dashboard und legen Sie die Daten der Updates 2026 neben Ihre Klickkurve in der Search Console. Ein Blick in den Bericht „Manuelle Maßnahmen“ gehört dazu. Wer am 24. September oder danach Verluste sieht, wartet das Ende des Spam-Updates ab und wertet erst dann aus.

Wenn Sie danach beim Linkprofil landen, holen Sie sich Unterstützung, die nach Medien arbeitet und nicht nach Stückzahl. Im Verzeichnis der Linkbuilding-Agenturen sehen Sie, wer seine Arbeitsweise offenlegt.

Was das nicht leistet

Der Prüfplan ordnet Wahrscheinlichkeiten zu, er beweist keine Ursache. Google veröffentlicht keine Liste betroffener Websites, und neben den angekündigten Updates ändert das Unternehmen laufend kleinere Dinge, die nirgends verzeichnet sind. Zwei Ursachen können sich außerdem überlagern, etwa ein Core Update und ein gleichzeitiger Linkverlust.

Für das September 2026 Spam Update gilt eine zusätzliche Einschränkung: Am 4. Oktober 2026 war es laut Dashboard noch nicht abgeschlossen. Aussagen über seine Wirkung sind vor dem Ende der Ausrollphase verfrüht – auch die von Tool-Anbietern.

Häufige Fragen

Wie lange dauert ein Google Core Update?

Die Core Updates 2025 und 2026 dauerten laut Search Status Dashboard zwischen elf Tagen, 21 Stunden (Mai 2026) und 18 Tagen, zwei Stunden (Dezember 2025). Google empfiehlt, danach noch mindestens eine volle Woche zu warten, bevor Sie auswerten.

Woran erkenne ich, ob gerade ein Update läuft?

Am Google Search Status Dashboard unter status.search.google.com. Dort stehen alle bestätigten Ranking-Updates mit Start, Ende und Dauer, es gibt auch einen RSS-Feed. Berichte von SEO-Tools über „Unruhe“ in den Suchergebnissen sind kein bestätigtes Update.

Kommen Rankings nach einem Core Update zurück?

Möglich, aber nicht garantiert. Laut Google können Verbesserungen in wenigen Tagen wirken, es kann aber auch mehrere Monate dauern, bis die Systeme sie erkennen – mitunter bis zum nächsten Core Update. Schnelle Kosmetik empfiehlt Google ausdrücklich nicht.

Kann ein Wettbewerber mir mit schlechten Links schaden?

Google schreibt, man arbeite intensiv daran, dass Handlungen auf fremden Websites einer Website nicht schaden, und könne in den meisten Fällen selbst einschätzen, welchen Links es vertraut. Beobachten Sie sie, aber handeln Sie erst bei einer manuellen Maßnahme.

Muss ich nach einem Spam-Update eine Disavow-Datei hochladen?

Nein, nicht automatisch. Google nennt zwei Bedingungen: viele künstliche Links und eine tatsächliche oder absehbare manuelle Maßnahme. Nach einem Link-Spam-Update hilft Disavow ohnehin nicht, weil der verlorene Rankingvorteil laut Google nicht zurückkommt.

Was ist der Unterschied zwischen Spam-Update und manueller Maßnahme?

Ein Spam-Update ist eine automatische Änderung an Googles Systemen und betrifft alle Websites gleichzeitig. Eine manuelle Maßnahme ist die Entscheidung eines menschlichen Prüfers zu Ihrer Website. Nur sie wird in der Search Console gemeldet, und nur sie lässt sich mit einem Antrag auf erneute Überprüfung aufheben.

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