Backlinks der Konkurrenz analysieren: Link-Gap in fünf Schritten
Die Konkurrenzanalyse beginnt bei den meisten gleich: Backlink-Tool öffnen, den bekanntesten Namen der Branche eintippen, Export starten. Zurück kommen 40.000 verweisende Domains, ein Balkendiagramm und das unbestimmte Gefühl, hoffnungslos zurückzuliegen. Danach passiert in der Regel nichts mehr.
Das Problem ist nicht die Datenmenge, sondern das Vergleichsobjekt. Der Marktführer hat seine Links über fünfzehn Jahre, drei Finanzierungsrunden und eine Presseabteilung gesammelt. Aus seinem Profil lässt sich ablesen, wie Marktführer aussehen – nicht, was Sie in den nächsten sechs Monaten tun sollten.
Brauchbar wird die Analyse erst, wenn sie mit den Seiten arbeitet, die für Ihre Keywords tatsächlich auf den vorderen Plätzen stehen, und wenn am Ende kein Diagramm herauskommt, sondern eine Liste: Quelle, Weg zum Link, Aufwand, Priorität. Dieser Artikel beschreibt den Weg dorthin in fünf Schritten – inklusive der Frage, woran Sie erkennen, dass ein Wettbewerber seine Links gekauft hat, und was Sie in diesem Fall besser nicht kopieren.
Kurz & knapp
- Die richtigen Wettbewerber sind die, die für Ihre Keywords ranken – nicht die größten Marken Ihrer Branche und nicht zwingend die, die Ihr Vertrieb als Konkurrenz nennt.
- Der Link-Gap ist keine Zahl, sondern eine Schnittmenge: verweisende Domains, die auf mindestens zwei Ihrer Wettbewerber zeigen und auf Sie nicht. Alles, was nur einen einzigen Wettbewerber verlinkt, ist Rauschen.
- Gezählt wird auf Domain-Ebene, nicht auf Link-Ebene. Eine Domain mit 300 Links aus der Fußzeile ist eine Quelle, kein Vorsprung von 300.
- Aus der Rohliste überlebt erfahrungsgemäß ein kleiner Teil die Qualifizierung – der Rest sind Verzeichnisse, Aggregatoren, abgelaufene Domains und Quellen, an die Sie nicht herankommen.
- Gekaufte Linkmuster erkennt man an der Kombination aus gleichförmigen Ankertexten, auffälligen Veröffentlichungswellen und immer denselben Publikationsflächen – nicht an einem einzelnen Indiz.
- Das Ergebnis der Analyse ist eine priorisierte Zielliste mit Weg zum Link und geschätztem Aufwand. Ohne diese beiden Spalten bleibt die Analyse eine Tabelle, die niemand abarbeitet.
Warum die Wettbewerberauswahl über das Ergebnis entscheidet
Wettbewerb im Markt und Wettbewerb in den Suchergebnissen sind zwei verschiedene Mengen. Ihr Vertrieb nennt Ihnen die Unternehmen, gegen die er Angebote verliert. Google zeigt Ihnen Ratgeberportale, Fachmagazine, Vergleichsseiten und gelegentlich einen Anbieter, den im Vertrieb niemand kennt. Für eine Linkanalyse zählt die zweite Menge, denn nur sie beantwortet die Frage, welche Quellen für Ihre Themen überhaupt relevant sind.
Der zweite Grund ist Vergleichbarkeit. Ein Profil mit 25.000 verweisenden Domains liefert keine umsetzbare Lücke, sondern eine Kapitulationserklärung: Jede Quelle daraus wäre theoretisch erreichbar, praktisch keine. Wer stattdessen mit Seiten vergleicht, die in derselben Größenordnung liegen oder ein bis zwei Schritte voraus sind, bekommt eine Lücke in einer Größe, die sich in einem Quartal schließen lässt.
Diese Analyse ersetzt keine Linkstrategie, sie füllt sie. Welche Formate Ihnen überhaupt Links einbringen können, klären Sie vorher – die Übersicht dazu steht in unserem Beitrag zu Strategien für den Backlinkaufbau. Die Konkurrenzanalyse liefert die Adressen, an die Sie diese Strategien richten.
Schritt 1: Die richtigen Wettbewerber bestimmen
Beginnen Sie nicht im Backlink-Tool, sondern in den Suchergebnissen. Nehmen Sie die zehn bis fünfzehn Keywords, die für Ihr Geschäft tatsächlich zählen – die, auf denen Ihre Geld- und Ratgeberseiten ranken sollen – und notieren Sie für jedes die ersten zehn organischen Ergebnisse. Wer dabei mehrfach auftaucht, ist Ihr Suchwettbewerber.
Aus dieser Liste streichen Sie drei Gruppen: Plattformen, deren Linkprofil nichts mit dem Ranking zu tun hat (Marktplätze, Wikipedia, Behördenseiten), Seiten, die nur mit einem einzigen Nebenthema auftauchen, und Konzerne, die zwei Größenordnungen über Ihnen liegen. Übrig bleiben sollten vier bis sechs Domains. Weniger macht die Schnittmenge im dritten Schritt unbrauchbar, mehr produziert eine Liste, die niemand mehr qualifiziert.
Ein Zusatz lohnt sich fast immer: Nehmen Sie eine Domain auf, die noch klein ist, aber in den letzten Monaten sichtbar zugelegt hat. Deren Linkprofil ist das interessanteste der ganzen Auswahl, weil dort die Maßnahmen der jüngeren Vergangenheit stehen und nicht die Ablagerungen aus zehn Jahren. Was Sie dort sehen, ist im aktuellen Marktumfeld reproduzierbar.
Schritt 2: Die Linkprofile erheben
Jetzt kommen die Werkzeuge ins Spiel. Exportieren Sie für jede ausgewählte Domain die verweisenden Domains – nicht die einzelnen Backlinks. Der Unterschied ist der zwischen 800 Zeilen und 40.000. Für die Lückenanalyse ist die Domain die Einheit, weil eine Quelle entweder gewonnen werden kann oder nicht; ob sie am Ende einen oder fünf Links setzt, entscheidet sich später.
Mindestens diese Felder sollten im Export stehen: verweisende Domain, Anzahl der Links, erste Erfassung, Ankertext des stärksten Links, Link-Attribut und eine Autoritätskennzahl wie der Domain Rank (DataForSEO, 0–100). Die Autoritätskennzahl ist dabei Sortierhilfe, kein Auswahlkriterium – welche Kennzahl welches Tool wie berechnet und wo die Unterschiede liegen, zeigt unser Vergleich der Backlink-Checker.
Ziehen Sie denselben Export für Ihre eigene Domain. Das klingt banal, wird aber regelmäßig vergessen, und ohne diese Referenz ist jede Lücke nur eine Vermutung. Wer keinen Zugang zu einem kostenpflichtigen Index hat, arbeitet für die eigene Seite mit den Daten aus der Google Search Console; für die Wettbewerber führt an einem Tool mit eigenem Crawler allerdings kein Weg vorbei.
Schritt 3: Die Lücke quantifizieren
Legen Sie alle Exporte in eine Tabelle, eine Zeile je verweisender Domain, eine Spalte je Wettbewerber plus eine Spalte für sich selbst. Ein Haken bedeutet: Diese Quelle verlinkt diese Domain. Die Summe je Zeile ist der eigentliche Erkenntnisgewinn, und erst ab dieser Summe lohnt das Sortieren.
Vier Fälle sind zu unterscheiden, und nur zwei davon sind Arbeit wert:
- Quelle verlinkt drei oder mehr Wettbewerber, Sie nicht. Das ist der harte Kern des Link-Gaps. Wer drei Anbieter desselben Marktes verlinkt, hat eine Kategorie, in die Sie gehören, und wird Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls aufnehmen – Branchenverzeichnisse, Vergleichsübersichten, Fachmedien mit Marktrundschauen.
- Quelle verlinkt zwei Wettbewerber, Sie nicht. Der interessantere Teil: häufig Fachredaktionen, Verbände, Blogs mit Themenschwerpunkt. Hier braucht es einen Anlass statt eines Eintrags – dafür ist der Link redaktionell und damit wertvoller.
- Quelle verlinkt genau einen Wettbewerber. In aller Regel ein Einzelfall: eine persönliche Beziehung, eine Pressemeldung, ein gekaufter Beitrag. Als Muster untauglich, als Zielliste zu dünn. Ausnahme: Es handelt sich um ein Leitmedium Ihres Fachs.
- Quelle verlinkt Sie, aber keinen Wettbewerber. Ihr Alleinstellungsmerkmal im Profil. Notieren Sie diese Quellen separat – aus ihnen entsteht meist mehr als aus jeder Lücke, weil die Beziehung bereits existiert.
Die Kennzahl, die Sie im Anschluss berichten, lautet nicht „uns fehlen 1.240 Links“. Sie lautet: „Es gibt 180 Quellen, die mindestens zwei unserer Suchwettbewerber verlinken und uns nicht.“ Die erste Zahl erzeugt Ratlosigkeit, die zweite eine Aufgabe.
Schritt 4: Die Quellen qualifizieren
Die Rohliste enthält alles, was ein Crawler findet, und das meiste davon wollen Sie nicht. Vier Kategorien fliegen ohne Einzelprüfung heraus: automatisierte Verzeichnisse und Scraper-Seiten, Aggregatoren, die ohnehin jeden auflisten, abgelaufene Domains mit Weiterleitungsprofil sowie Quellen, die strukturell unerreichbar sind – etwa der Kundenbericht eines Herstellers über einen Wettbewerber.
Was übrig bleibt, prüfen Sie einzeln. Dafür brauchen Sie kein neues Verfahren: Die zehn gewichteten Kriterien aus unserem Beitrag Backlinks bewerten funktionieren für Zielquellen genauso wie für eingehende Angebote. Wichtig ist die Reihenfolge – erst Indexierung und thematische Relevanz, dann alles Weitere. Wer mit der Autoritätskennzahl beginnt, sortiert die Liste nach der einzigen Spalte, die sich kaufen lässt.
Woran Sie erkennen, dass ein Wettbewerber Links gekauft hat
Diese Frage entscheidet, ob eine Quelle in Ihre Zielliste gehört. Ein einzelnes Indiz beweist nichts – Linkkauf erkennt man an Häufungen. Fünf Muster treten in der Praxis gemeinsam auf:
- Ankertext-Monokultur. Zwanzig Quellen, die alle mit einer engen Variante desselben Money-Keywords verlinken. Organisch gewachsene Profile bestehen überwiegend aus Marken-, URL- und Satzankern; warum das so ist, steht im Beitrag zum Ankertext.
- Veröffentlichungswellen. Dreißig neue verweisende Domains innerhalb von vier Wochen, danach monatelang nichts. Redaktionelle Aufmerksamkeit kommt in Wellen nach einem Anlass; hier fehlt der Anlass.
- Immer dieselben Publikationsflächen. Die verlinkenden Beiträge stehen in Rubriken wie „Ratgeber“, „Wirtschaft aktuell“ oder „Partnerbeiträge“, zwischen Texten aus völlig fremden Branchen – Kredite, Zahnzusatzversicherung, Bauträger.
- Text ohne Leser. Die verlinkende URL rankt für nichts, hat keinen erkennbaren organischen Traffic und ist über die Navigation der Seite kaum erreichbar.
- Fehlende Kennzeichnung. Der Beitrag liest sich als Auftragstext, trägt aber weder einen Werbehinweis noch ein
rel-Attribut. Genau diese Kombination beschreiben die Google-Richtlinien zu Link-Spam als Verstoß.
Treffen drei oder mehr Muster zu, behandeln Sie die Quelle nicht als Vorbild, sondern als Warnsignal. Dass ein Wettbewerber damit gerade rankt, ist kein Gegenargument: Sie sehen den Zwischenstand, nicht das Ergebnis. Die Beobachtung ist trotzdem nützlich – sie erklärt Ihnen, warum ein Mitbewerber schneller wächst, und verhindert, dass Sie Ihr eigenes Budget an einer Zahl messen, die anders zustande gekommen ist.
Schritt 5: Die Zielliste bauen und priorisieren
Eine Zielliste ist erst dann eine, wenn neben der Quelle steht, wie der Link entstehen soll und was das kostet. Sortieren Sie deshalb nicht nach Autorität, sondern nach dem Verhältnis aus Erreichbarkeit und Wirkung. Die folgende Einteilung hat sich in Projekten bewährt und lässt sich in jeder Tabellenkalkulation abbilden.
| Quellentyp im Gap | Typischer Weg zum Link | Aufwand je Quelle | Priorität |
|---|---|---|---|
| Branchenverzeichnis oder Verbandsliste, verlinkt 3+ Wettbewerber | Eintrag beantragen, Mitgliedschaft prüfen | gering | 1 – sofort |
| Vergleichs- oder Marktübersicht, verlinkt 3+ Wettbewerber | Redaktion mit Datenblatt und Ansprechpartner anschreiben | gering bis mittel | 1 – sofort |
| Fachmedium mit Marktrundschauen, verlinkt 2+ Wettbewerber | Themenvorschlag oder Expertenzitat anbieten | mittel | 2 – im Quartal |
| Ratgeberbeitrag, der Wettbewerber als Quelle zitiert | Eigene Auswertung oder Grafik als bessere Quelle anbieten | mittel bis hoch | 2 – im Quartal |
| Veranstalter, Partner, Lieferant eines Wettbewerbers | Bestehende Geschäftsbeziehung prüfen und aktivieren | gering | 2 – im Quartal |
| Universität, Schule, öffentliche Einrichtung | Nur über konkreten Anlass (Projekt, Material, Förderung) | hoch | 3 – wenn Anlass entsteht |
| Publikationsfläche mit Kaufmuster | kein Weg – bewusst auslassen | – | nicht verfolgen |
Die Priorität 1 ist der Grund, warum diese Analyse sich lohnt: Dort stehen Quellen, die Sie ohne redaktionelle Überzeugungsarbeit gewinnen, weil die Kategorie bereits existiert und Sie hineingehören. Erfahrungsgemäß ist dieser Teil der Liste in wenigen Wochen abgearbeitet und liefert den einzigen schnellen Zuwachs, den es im Linkaufbau überhaupt gibt.
Für die Prioritäten 2 und 3 brauchen Sie Budget und Kapazität. Bevor Sie die Liste an Dienstleister geben, rechnen Sie den Rahmen durch: Wie viele Platzierungen pro Monat sind bei Ihrem Budget realistisch, und wie verteilen sie sich auf Eigenleistung und Einkauf? Unser Budgetrechner bildet genau diese Verteilung ab. Für die Quellen aus dem redaktionellen Bereich hilft zusätzlich unsere Übersicht der Fachmagazine mit Angaben zu Themenschwerpunkten und Kontaktwegen.
Was Sie übernehmen können – und was nicht
Übernehmen lassen sich Kategorien, nicht Einzellinks. Wenn vier von fünf Wettbewerbern in Verbandsverzeichnissen stehen, in Marktübersichten auftauchen und regelmäßig in zwei Fachmedien zitiert werden, dann ist das die Struktur, die Ihr Profil ebenfalls braucht. Welche konkrete Übersicht das ist, spielt eine untergeordnete Rolle.
Übernehmen lassen sich außerdem Anlässe. Prüfen Sie, welche Inhalte der Wettbewerber die meisten verweisenden Domains auf sich ziehen – fast immer sind es Auswertungen, Preisübersichten, Rechner oder Tests, nicht Leistungsseiten. Daraus ergibt sich die Formatfrage für die eigene Redaktionsplanung, nicht die Aufforderung, denselben Text noch einmal zu schreiben.
Nicht übernehmen sollten Sie drei Dinge: erstens gekaufte Muster, auch wenn sie gerade funktionieren; zweitens Quellen, die nur deshalb verlinken, weil zwischen den Beteiligten eine Beziehung besteht, die Sie nicht haben; drittens das Tempo. Ein Profil, das über Jahre gewachsen ist, in einem Quartal nachzubauen, erzeugt genau das Muster, an dem Sie in Schritt 4 selbst den Linkkauf erkannt haben.
Und ein vierter Punkt, der leicht übersehen wird: Die Analyse zeigt Ihnen den Stand von gestern. Wer die Zielliste in sechs Monaten erneut gegen die Wettbewerber prüft, sieht nicht nur, was noch fehlt, sondern auch, welche Quellen neu hinzugekommen sind – und das ist der brauchbarere Teil der Wiederholung.
Häufige Fragen
Wie viele Wettbewerber sollte ich in die Analyse aufnehmen?
Vier bis sechs Domains, die für Ihre wichtigsten Keywords regelmäßig in den Top 10 stehen. Bei zwei oder drei Wettbewerbern wird die Schnittmenge zu klein, um Muster zu erkennen; ab etwa acht wächst die Rohliste so stark, dass die Qualifizierung liegen bleibt. Ergänzen Sie die Auswahl um eine kleinere Domain mit sichtbarem Zuwachs – deren Profil zeigt, was aktuell funktioniert.
Ab wann ist eine Lücke groß genug, um zu handeln?
Nicht die Größe entscheidet, sondern die Zusammensetzung. Zwanzig qualifizierte Quellen der Priorität 1 sind ein Arbeitsauftrag, 500 Rohtreffer sind keiner. Handeln Sie, sobald Sie mindestens zehn Quellen haben, die mehrere Wettbewerber verlinken, thematisch passen und über einen beschreibbaren Weg erreichbar sind.
Woran erkenne ich, dass ein Wettbewerber seine Links gekauft hat?
An der Häufung mehrerer Muster: gleichförmige Geld-Ankertexte, plötzliche Wellen neuer verweisender Domains ohne erkennbaren Anlass, immer dieselben Publikationsflächen zwischen fachfremden Auftragstexten, verlinkende Seiten ohne Rankings und Traffic sowie fehlende Werbekennzeichnung. Ein einzelnes Indiz reicht nicht; drei zusammen sind ein klares Bild.
Wie oft sollte ich die Konkurrenzanalyse wiederholen?
Die vollständige Analyse ein- bis zweimal im Jahr, weil sich Suchwettbewerber und Quellenlandschaft nur langsam verändern. Sinnvoller ist ein laufender Abgleich der neu hinzugekommenen verweisenden Domains Ihrer Wettbewerber im Monatsrhythmus – daraus entstehen Anlässe, während sie aktuell sind.
Brauche ich ein kostenpflichtiges Tool für die Link-Gap-Analyse?
Für fremde Domains ja, denn nur Anbieter mit eigenem Crawler liefern deren verweisende Domains. Die eigene Seite lässt sich über die Google Search Console kostenlos erfassen. Wer die Analyse einmalig braucht, kommt oft mit einem Monatszugang aus – wichtig ist, dass alle Exporte aus demselben Index stammen, sonst vergleichen Sie Datenbanken statt Linkprofile.
Fazit
Eine Konkurrenzanalyse im SEO ist kein Benchmarking, sondern Quellenrecherche. Ihr Ergebnis ist keine Prozentzahl im Reporting, sondern eine Liste von Adressen, sortiert nach der Frage, wie ein Link dort entstehen könnte. Alles, was vorher passiert – Auswahl, Export, Schnittmenge –, dient nur dazu, diese Liste kurz und richtig zu bekommen.
Unsere Empfehlung: Arbeiten Sie die Priorität 1 vollständig ab, bevor Sie Budget in redaktionelle Platzierungen stecken. Diese Quellen kosten wenig, schließen den Teil der Lücke, der sich überhaupt schnell schließen lässt, und zeigen nach wenigen Wochen, wie groß der verbleibende Abstand tatsächlich ist. Erst danach lohnt die Diskussion über Einkauf.
Weiterlesen: Wie Sie einzelne Quellen bewerten, bevor Sie Zeit investieren, steht in Backlinks bewerten. Welche Formate die Lücke füllen, zeigt der Beitrag zu den Backlink-Strategien. Und welche Kennzahlen die Tools tatsächlich liefern, klärt der Backlink-Checker-Vergleich.
