Sponsored Post kaufen: Blogs und Fachmagazine im Vergleich
Sponsored Post ist der Sammelbegriff für bezahlte Beiträge auf Blogs, Magazinen und Portalen. Anders als beim klassischen Advertorial in einer Fachzeitschrift ist der Sponsored Post oft lockerer im Ton, kürzer und stärker auf einen Blog oder eine Community zugeschnitten. Der Begriff selbst sagt aber noch nichts über Kennzeichnung oder Linkattribut.
Dieser Guide zeigt, wo Sie Sponsored Posts buchen können, was sie kosten und wie Sie Blogs und Magazine vergleichen.
Kurz & knapp
- Ein Sponsored Post ist ein bezahlter Beitrag in redaktioneller Aufmachung. Er muss für Leser als Werbung erkennbar sein.
- In unserer Erfassung der Fachmagazine weisen 382 von 781 Magazinen (49 %) Sponsored Posts oder Advertorials ausdrücklich als buchbar aus, 291 weitere auf Anfrage.
- Der Median-Preis für einen bezahlten Online-Artikel in Fachmedien liegt bei 1.935 Euro netto. Blogs sind oft günstiger, haben aber meist weniger Reichweite.
- Der Link soll
rel="sponsored"tragen. Der Wert liegt in Lesern und Bekanntheit. - Vergleichen Sie Blogs und Magazine nach Lesern pro Euro, nicht nach Domainstärke.
Blog oder Magazin?
Wo Sie Sponsored Posts buchen
| Weg | Vorteil | Nachteil |
|---|---|---|
| Direkt beim Medium | Kennzeichnung und Attribut klar verhandelbar, keine Provision | Mehr Aufwand für Recherche |
| Link-Marktplatz | Große Auswahl, einheitlicher Bestellprozess | Qualität sehr unterschiedlich, Plattformgebühr |
| Agentur | Auswahl, Text und Abwicklung aus einer Hand | Aufschlag, weniger Einblick |
| Influencer- und Blogger-Netzwerke | Zugang zu vielen Blogs | Fokus oft auf Social Media |
Wie der Kauf über eine Plattform abläuft, steht in Backlinks über Marktplätze kaufen.
Was ein Sponsored Post kostet
Die Preise für Fachmedien zeigt der Linkpreis-Index DACH: Median 1.935 Euro netto, Regionalmedien 800 Euro. Für Blogs gibt es keine vergleichbare Datenbasis; die Preise hängen stark von Reichweite und Nische ab.
So rechnen Sie den Preis um
Fragen Sie nach den Seitenaufrufen vergleichbarer Beiträge der letzten Monate und teilen Sie den Preis durch diese Zahl. So vergleichen Sie einen Blog für 400 Euro mit 2.000 Lesern und ein Magazin für 2.000 Euro mit 6.000 Lesern ehrlich: 20 Cent gegen 33 Cent pro Leser. Die Zahlen sind ein Beispiel. Den Gesamtnutzen rechnen Sie mit dem Link-ROI-Rechner.
Was das für Sie konkret heißt
Fragen Sie bei jedem Angebot nach Lesern vergleichbarer Beiträge, Teaser auf Startseite oder Newsletter, Kennzeichnung und Attribut. Ohne Leserzahlen kaufen Sie blind.
Testen Sie zuerst ein kleines Medium mit passender Zielgruppe und messen Sie Besuche und Anfragen, bevor Sie in teure Portale gehen.
Häufige Fragen
Was ist ein Sponsored Post?
Ein bezahlter Beitrag auf einem Blog, Magazin oder Portal in redaktioneller Aufmachung. Er muss für Leser als Werbung gekennzeichnet sein.
Was kostet ein Sponsored Post?
In deutschsprachigen Fachmedien liegt der Median bei 1.935 Euro netto, in Regionalmedien bei 800 Euro (Linkpreis-Index DACH, Stand September 2026). Blogs sind meist günstiger, die Spanne ist groß.
Ist ein Sponsored Post dasselbe wie ein Advertorial?
Im Kern ja: Beides ist bezahlter Inhalt in redaktioneller Aufmachung. Advertorial wird eher für Fachzeitschriften und Verlage verwendet, Sponsored Post eher für Blogs und Online-Magazine.
Braucht ein Sponsored Post einen nofollow-Link?
Google verlangt für bezahlte Links rel="sponsored" oder rel="nofollow". Ein bezahlter Link mit Linkkraft gilt als Link-Spam.
Wie viele Fachmagazine bieten Sponsored Posts an?
382 von 781 Magazinen in unserer Erfassung weisen sie ausdrücklich als buchbar aus, weitere 291 auf Anfrage. Nur acht schließen sie aus.
