Linkbuilding-Statistiken 2026: 415 Anbieter, 1.013 Fachmedien
Wie viele Linkbuilding-Anbieter nennen ihre Preise? Wie viele Fachmagazine verkaufen Sponsored Posts, und was kostet ein bezahlter Artikel im Median? Wer Linkbuilding-Statistiken oder SEO-Statistiken für den deutschsprachigen Markt sucht, findet meist übersetzte US-Umfragen – oder nichts.
Wir haben deshalb unsere eigene Erfassung ausgezählt: 415 Anbieter, 1.013 Fachmagazine, 296 Firmenverzeichnisse und 712 Foren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, Stand 25. Oktober 2026. Jede Zahl beruht ausschließlich auf diesen 2.436 Einträgen. Und jede steht mit ihrer Basis in einem eigenen Satz, damit Sie sie einzeln zitieren können.
Drei Befunde vorweg: Drei von vier Anbietern verweisen beim Preis auf eine Anfrage. Nur gut jedes vierte Fachmagazin veröffentlicht einen Euro-Preis für einen bezahlten Online-Artikel, im Median 1.737,50 Euro. Und in Foren ist der Dofollow-Link die Ausnahme, nicht die Regel.
Kurz & knapp
- Die eigene Erfassung von Linkship umfasste am 25.10.2026 insgesamt 2.436 Einträge: 415 Linkbuilding-Anbieter, 1.013 Fachmagazine, 296 Firmenverzeichnisse und 712 Foren aus dem DACH-Raum.
- 317 von 415 Anbietern (76,4 %) verweisen beim Preis auf eine Anfrage; eine öffentliche Preisangabe, aus der sich ein Einstiegsbudget ableiten lässt, machen nur 74 (17,8 %).
- 573 von 1.013 Fachmagazinen (56,6 %) weisen Sponsored Posts oder Advertorials ausdrücklich als buchbar aus; einen unbezahlten Gastbeitrag bieten erkennbar nur 72 (7,1 %) an.
- Ein bezahlter Online-Artikel kostet in den 258 Fachmagazinen mit öffentlichem Euro-Preis im Median 1.737,50 Euro; die mittlere Hälfte liegt zwischen 990 und 2.990 Euro.
- Von 396 Foren mit eindeutig messbarem Linkattribut setzen 224 (56,6 %) externe Links auf nofollow und 126 (31,8 %) überwiegend dofollow (Quelle: Linkship, eigene Erfassung, Stand 25.10.2026).
Die Datenbasis: 2.436 Einträge aus vier Bereichen
Grundlage dieser Statistiksammlung ist unsere eigene Erfassung, Export vom 25. Oktober 2026. Sie besteht aus vier Teilen, die unsere Redaktion aus öffentlichen Quellen aufgebaut hat: Websites und Impressum der Anbieter, Mediadaten der Verlage, Eintragsseiten der Verzeichnisse und Regeln der Foren.
Für jede Domain haben wir zusätzlich Kennzahlen bei DataForSEO abgefragt, darunter den Domain Rank (DataForSEO, 0–100). Er schätzt die Linkstärke einer ganzen Domain auf einer Skala von 0 bis 100 – ähnlich wie Domain Rating oder Domain Authority anderer Werkzeuge, aber nicht mit ihnen vergleichbar. Was solche Werte aussagen, erklärt Domain Rating vs. Domain Authority.
| Bereich | Einträge | mit Domain Rank | Median Domain Rank | mittlere Hälfte |
|---|---|---|---|---|
| Anbieter | 415 | 405 | 42 | 33 bis 52 |
| Fachmagazine | 1.013 | 1.005 | 52 | 44 bis 60 |
| Firmenverzeichnisse | 296 | 295 | 63 | 54 bis 75 |
| Foren | 712 | 610 | 41 | 31 bis 52 |
- Mit einem Median-Domain-Rank von 63 sind die 296 Firmenverzeichnisse, Branchenbücher und Verbandslisten die linkstärkste Gruppe in unserer Erfassung; 40 von 295 gemessenen (13,6 %) erreichen 80 oder mehr.
- Die 1.005 gemessenen Fachmagazine liegen im Median bei Domain Rank 52; 591 von ihnen (58,8 %) liegen im Band 40 bis 59.
- Keiner der 405 gemessenen Linkbuilding-Anbieter erreicht Domain Rank 80; der höchste Wert liegt bei 77, der Median bei 42.
Für die Wirkung eines Eintrags sagt der hohe Wert der Verzeichnisse wenig: Ihr Link steht dort in einer Liste neben Tausenden anderen.
Anbieter: Wer im DACH-Raum Linkaufbau anbietet
Die 415 Anbieter sind Unternehmen, die Linkaufbau ausdrücklich auf ihrer Website anbieten – als Kernleistung oder als Teil der SEO-Betreuung. Einzelpersonen haben wir nicht erfasst; zwei Anbieter gehören zwei Typen an.
| Typ | Anbieter | Anteil | Median Domain Rank | mit öffentlicher Preisangabe |
|---|---|---|---|---|
| SEO-Agentur mit Linkaufbau | 273 | 65,8 % | 42 | 28 (10,3 %) |
| Linkbuilding-Agentur | 77 | 18,6 % | 45 | 26 (33,8 %) |
| Digital-PR-Agentur | 40 | 9,6 % | 36 | 12 (30,0 %) |
| Link-Marktplatz | 27 | 6,5 % | 53 | 9 (33,3 %) |
- Zwei Drittel der 415 Anbieter (273, 65,8 %) sind SEO-Agenturen, bei denen Linkaufbau Teil der laufenden Betreuung ist; nur bei 3 von ihnen ist er Kernleistung.
- 369 der 415 Anbieter (88,9 %) haben ihren Hauptsitz im DACH-Raum: 270 in Deutschland (65,1 %), 60 in der Schweiz (14,5 %) und 39 in Österreich (9,4 %).
- Deutschland ist für 339 der 415 Anbieter (81,7 %) Zielmarkt, die Schweiz für 154 (37,1 %) und Österreich für 135 (32,5 %).
Methoden: was Anbieter tatsächlich verkaufen
- Redaktionelle Platzierungen bieten 249 der 415 Anbieter an (60,0 %) – die mit Abstand häufigste Methode in unserer Erfassung.
- Digital PR nennen 138 der 415 Anbieter (33,3 %), Link-Audits und Disavow 132 (31,8 %), Gastbeiträge 107 (25,8 %).
- Broken Link Building, also das Ersetzen defekter Links auf fremden Seiten durch eigene Inhalte, bieten nur 14 der 415 Anbieter (3,4 %) ausdrücklich an.
- Brand Mentions für die KI-Suche (GEO) bieten 78 der 415 Anbieter an (18,8 %); unter den Linkbuilding-Agenturen sind es 37 von 77 (48,1 %), unter den SEO-Agenturen 21 von 273 (7,7 %).
- Link-Marktplätze vermitteln fast immer Gastbeiträge: 25 der 27 Marktplätze (92,6 %) nennen sie als Methode, 22 (81,5 %) die Vermittlung von Linkkäufen.
Linkbuilding zielt auf Ranking-Signale und braucht dafür einen Link. GEO (Generative Engine Optimization) zielt auf Nennungen in KI-Antworten, dafür genügt eine Erwähnung. Dass knapp die Hälfte der spezialisierten Linkbuilding-Agenturen GEO ausweist, zeigt: Bei den Spezialisten laufen beide Disziplinen im Angebot zusammen. Die Grundlagen stehen im GEO-Leitfaden für den Mittelstand.
Anbieter: Preismodelle und Preistransparenz
Beim Preis wird es dünn. Erfasst haben wir, welche Abrechnungsmodelle die Website nennt (Mehrfachnennung möglich) und ob dort ein konkreter Einstiegspreis steht.
- 317 der 415 Anbieter (76,4 %) nennen „Preis auf Anfrage“ als Modell; 254 (61,2 %) nennen ausschließlich diesen Weg.
- Eine öffentliche Preisangabe, aus der sich ein Einstiegsbudget ableiten lässt, machen 74 der 415 Anbieter (17,8 %).
- Von diesen 74 Anbietern beginnen 44 (59,5 %) in der Budgetklasse unter 1.000, 20 (27,0 %) zwischen 1.000 und 2.000, 7 (9,5 %) zwischen 2.000 und 5.000 und 3 (4,1 %) darüber.
- SEO-Agenturen sind am verschlossensten: Nur 28 von 273 (10,3 %) nennen einen Einstiegspreis, gegenüber 26 von 77 Linkbuilding-Agenturen (33,8 %).
- Monatliche Abrechnung nennen 105 der 415 Anbieter (25,3 %), Pakete 53 (12,8 %), Preise pro Link 47 (11,3 %) und Projektbudgets 26 (6,3 %).
- Bei Link-Marktplätzen ist der Stückpreis Standard: 26 von 27 (96,3 %) rechnen pro Link ab; bei Linkbuilding-Agenturen dominiert mit 44 von 77 (57,1 %) die Monatspauschale.
- Ausdrücklich als White-Label-Anbieter für andere Agenturen gekennzeichnet sind 11 der 415 Anbieter (2,7 %).
Für Ihre Planung heißt das: Ein Preisvergleich über Websites funktioniert bei Marktplätzen, kaum bei Agenturen. Fragen Sie mit klarer Leistungsbeschreibung an – Zahl der Platzierungen, Qualitätsklasse, Laufzeit. Realistische Spannen und ein Jahresbudget stehen in Linkbuilding-Kosten 2026.
Wie Agenturen Linkaufbau auslagern, beschreibt White-Label-Linkbuilding.
Fachmagazine: Welche Formate sich buchen lassen
Für 1.013 deutschsprachige Fachzeitschriften, Fachportale, Regional- und Verbandsmedien haben wir aus Mediadaten und Werbeseiten notiert, welche Formate sie anbieten. Ein Gastbeitrag ist ein unbezahlter Fachbeitrag, den die Redaktion prüft. Ein Sponsored Post ist ein bezahlter Online-Beitrag im redaktionellen Umfeld, ein Advertorial ein bezahlter, als Anzeige gekennzeichneter Beitrag; in der Schweiz heißt er oft Publireportage.
- 482 der 1.013 Fachmagazine (47,6 %) weisen Sponsored Posts ausdrücklich als buchbar aus, 300 (29,6 %) bieten sie auf Anfrage an; ausgeschlossen haben sie nur 8 (0,8 %).
- Sponsored Posts oder Advertorials ausdrücklich im Angebot haben 573 der 1.013 Fachmagazine (56,6 %).
- Von den 573 Fachmagazinen, für die wir die Advertorial-Frage erfasst haben, nennen 425 (74,2 %) das Format als buchbar.
- Einen unbezahlten Gastbeitrag bieten nur 72 der 1.013 Fachmagazine (7,1 %) erkennbar an; bei 395 (39,0 %) geht er auf Anfrage, bei 542 (53,5 %) lässt sich aus den öffentlichen Angaben nichts ableiten.
- Newsletter-Sponsoring bieten mindestens 448 der 1.013 Fachmagazine an (44,2 %), Webinar- oder Podcast-Formate mindestens 150 (14,8 %).
- Mit 574 von 1.013 Einträgen (56,7 %) sind Fachzeitschriften mit Online-Auftritt der häufigste Medientyp, gefolgt von 121 Regionalmedien (11,9 %) und 119 reinen Fachportalen (11,7 %).
Die Lücke zwischen 7,1 und 56,6 Prozent ist der Kern des Marktes: Fachverlage verkaufen Reichweite, der kostenlose Gastbeitrag ist die Ausnahme. Viele Verlage nennen zudem bezahlte Formate „Gastbeitrag“ – lesen Sie die Mediadaten, nicht nur die Überschrift. Buchung und Kennzeichnung erklärt Advertorial: Definition, Kennzeichnung, Kosten.
Für die KI-Suche zählt trotzdem jede Nennung: Sie kann in KI-Antworten auftauchen, auch wenn der Link als bezahlt gekennzeichnet ist und kein Ranking-Signal weitergibt.
Fachmagazine: Was bezahlte Platzierungen kosten
427 der 1.013 Fachmagazine (42,2 %) nennen öffentlich irgendeinen Preis für ein Online-Werbeformat, 371 davon in Euro und 56 in Schweizer Franken. Weil die Formatbezeichnung in den Mediadaten frei formuliert ist, haben wir jeden Preis einer von drei Klassen zugeordnet: bezahlter Online-Artikel, Newsletter-Platzierung oder Banner. 38 Preise ließen sich nicht sauber zuordnen oder gelten pro Tag oder je 1.000 Kontakte; sie fehlen in den Formatwerten.
| Format | Währung | Magazine | 1. Quartil | Median | 3. Quartil |
|---|---|---|---|---|---|
| Bezahlter Online-Artikel | EUR | 258 | 990 € | 1.737,50 € | 2.990 € |
| Bezahlter Online-Artikel | CHF | 32 | 750 CHF | 1.300 CHF | 1.787,50 CHF |
| Newsletter-Platzierung | EUR | 56 | 453,75 € | 597,50 € | 962,50 € |
| Banner auf der Website | EUR | 20 | 176 € | 235 € | 450 € |
- Einen Euro-Preis für einen bezahlten Online-Artikel nennen 258 der 1.013 Fachmagazine (25,5 %) – gut jedes vierte.
- Ein bezahlter Online-Artikel kostet in diesen 258 Fachmagazinen im Median 1.737,50 Euro Listenpreis; die mittlere Hälfte liegt zwischen 990 und 2.990 Euro, die Spanne reicht von 100 bis 10.700 Euro.
- Fachzeitschriften mit Online-Auftritt verlangen für einen bezahlten Online-Artikel im Median 1.905 Euro (194 Magazine), alle übrigen Medientypen zusammen 1.290 Euro (64 Magazine).
- 30 der 258 Euro-Preise für einen bezahlten Online-Artikel (11,6 %) liegen bei 4.000 Euro oder mehr, 19 (7,4 %) unter 500 Euro.
- 106 der 258 Euro-Preise (41,1 %) gelten für eine genannte Laufzeit wie eine Woche oder einen Monat; ihr Median liegt mit 2.142,50 Euro über dem der 152 Preise ohne Laufzeitangabe (1.500 Euro).
- Mit dem Domain Rank steigt der Preis nur schwach: Die Rangkorrelation nach Spearman zwischen Listenpreis und Domain Rank liegt bei 0,28 (256 Fachmagazine), zur geschätzten Besucherzahl bei 0,32 (255 Fachmagazine).
Zur Einordnung: 0 hieße kein Zusammenhang, 1 ein vollständiger. Bei 0,28 haben teurere Magazine tendenziell stärkere Domains, aber viele günstige Titel sind stark und viele teure schwach. Der Domain Rank taugt nicht als Preisrechner, ein hoher Preis nicht als Beleg für Linkstärke.
Preise nach Thema
Themen mit mindestens 20 Euro-Preisen für einen bezahlten Online-Artikel; ein Magazin kann mehreren Themen angehören, Werte auf volle Euro gerundet.
| Thema | Magazine mit Preis | Median | mittlere Hälfte |
|---|---|---|---|
| Automotive | 21 | 2.410 € | 1.500 bis 4.365 € |
| Handwerk | 22 | 2.160 € | 1.153 bis 3.070 € |
| Lebensmittel | 20 | 2.133 € | 973 bis 3.050 € |
| Handel und E-Commerce | 28 | 1.920 € | 1.100 bis 3.118 € |
| Bau und Architektur | 35 | 1.890 € | 888 bis 2.927 € |
| Digitalisierung und IT | 25 | 1.815 € | 990 bis 3.000 € |
| Maschinenbau | 24 | 1.750 € | 1.366 bis 1.950 € |
| Wirtschaft und Management | 41 | 1.700 € | 990 bis 4.000 € |
| Umwelt und Nachhaltigkeit | 27 | 1.700 € | 955 bis 2.650 € |
| Energie | 27 | 1.500 € | 950 bis 2.892 € |
| Industrie und Produktion | 51 | 1.415 € | 870 bis 1.858 € |
- Den höchsten Median-Preis für einen bezahlten Online-Artikel unter den Themen mit mindestens 20 Preisangaben hat Automotive mit 2.410 Euro (21 Fachmagazine), den niedrigsten Industrie und Produktion mit 1.415 Euro (51 Fachmagazine).
Ausführlich mit Preisbändern und Verhandlungstipps behandelt der Linkpreis-Index DACH die Preise. Er beruht auf dem Stand September 2026 mit 781 Magazinen und nennt einen Median von 1.935 Euro. Unser niedrigerer Wert erklärt sich vor allem durch die 232 im Oktober ergänzten Magazine: Die 76 von ihnen mit Euro-Preis liegen im Median bei 1.375 Euro, die 182 aus dem Septemberbestand bei 1.905 Euro.
Rechenbeispiel: sechs Artikel im Jahr
Ein Maschinenbauer plant sechs bezahlte Online-Artikel pro Jahr in Maschinenbau-Fachmedien. Mit dem Themen-Median von 1.750 Euro ergibt das 10.500 Euro Listenpreis. Die mittlere Hälfte dieser Gruppe reicht von 1.366 bis 1.950 Euro; das Budget liegt damit realistisch zwischen rund 8.200 und 11.700 Euro – vor Rabatten und ohne Texterstellung.
Hinzu kommt der Suchaufwand: Weil nur gut jedes vierte Magazin einen Euro-Preis nennt, müssen Sie für sechs Angebote mit Listenpreis rechnerisch rund 24 Magazine prüfen – oder direkt anfragen.
Verzeichnisse und Foren: Kosten, Linkattribute, Regeln
Bei Firmenverzeichnissen und Foren zählt weniger der Preis als die Frage, ob überhaupt ein Link entsteht – und welche Regeln dafür gelten.
Firmenverzeichnisse und Branchenbücher
Die 296 Einträge umfassen Branchenbücher, Branchen- und Bewertungsportale, Buchungsplattformen, Verbands- und Kammerlisten sowie Software- und Agenturverzeichnisse.
- 121 der 296 Firmenverzeichnisse (40,9 %) sind kostenpflichtig, 99 (33,4 %) bieten einen kostenlosen Basiseintrag mit bezahlten Extras (Freemium), 76 (25,7 %) sind vollständig kostenlos.
- Einen Eintrag ohne Pflichtkosten ermöglichen damit 175 der 296 Firmenverzeichnisse (59,1 %).
- Verbands- und Kammerlisten sind zu 70,4 % kostenpflichtig (57 von 81), weil der Eintrag an eine Mitgliedschaft gebunden ist.
- Bewertungsportale arbeiten meist mit Freemium: 17 von 24 (70,8 %) bieten einen kostenlosen Basiseintrag mit bezahlten Zusatzfunktionen.
- Das Linkattribut ließ sich nur bei 69 der 296 Firmenverzeichnisse (23,3 %) eindeutig bestimmen; davon setzen 29 (42,0 %) einen Dofollow-Link, 13 (18,8 %) einen Nofollow-Link und 27 (39,1 %) gar keinen Link.
Dass 227 Verzeichnisse beim Linkattribut auf „unklar“ stehen, liegt meist an Login-Pflicht oder gesperrten automatisierten Abrufen. Prüfen Sie den Link nach dem Eintrag selbst. Welche Einträge sich lohnen, steht in Branchenbücher und Verzeichnisse.
Foren und Communities
Die 712 Foren reichen von klassischen Fachforen über Hersteller-Communities bis zu Subreddits. Das Linkattribut haben wir am 26. September 2026 in einer eigenen Messung bestimmt; Methode und Detailbefunde stehen im Beitrag Dofollow-Links: erkennen und einordnen.
- 447 der 712 Foren (62,8 %) sind klassische Diskussionsforen, 87 (12,2 %) Subreddits, 60 (8,4 %) Hersteller-Communities und 57 (8,0 %) Community-Plattformen.
- Von 396 Foren mit eindeutig messbarem Linkattribut setzen 224 (56,6 %) externe Links auf nofollow, 126 (31,8 %) überwiegend dofollow und 46 (11,6 %) gemischt.
- Unter den klassischen Diskussionsforen liegt der Nofollow-Anteil bei 58,4 % (171 von 293 eindeutig gemessenen).
- Bei 410 der 712 Foren sind die Linkregeln bekannt: 360 davon (87,8 %) erlauben Links in Beiträgen, 162 (39,5 %) im Profil und nur 30 (7,3 %) in der Signatur.
Foren sind damit vor allem eine Quelle für Besucher und Nennungen, weniger für Linkkraft. Für GEO kann eine hilfreiche Antwort in einem Fachforum trotzdem zählen, denn dort genügt die Erwähnung.
Methodik und Zitierhinweis
Alle Zahlen stammen aus dem Export unserer eigenen Erfassung vom 25. Oktober 2026, ausgewertet mit einem dokumentierten Skript. Fremddaten, Umfragen oder Schätzungen Dritter enthält diese Sammlung nicht.
- Erhebung: Redaktionelle Recherche aus Websites, Impressum, Mediadaten, Eintragsseiten und Forenregeln, Stand der Angaben 25.10.2026. Domain Rank (DataForSEO, 0–100) abgefragt zwischen September und Mitte Oktober 2026; fehlende Werte bleiben außen vor.
- Mehrfachzuordnung: Typen, Methoden, Themen und Formate sind Listen; Anteile beziehen sich auf alle Einträge der Gruppe, Summen können über 100 Prozent liegen.
- Preise der Fachmagazine: Listenpreis „ab“ laut Mediadaten, ohne Rabatte und Texterstellung; 195 der 427 Angaben sind ausdrücklich netto. Euro und Franken getrennt, nie umgerechnet. Formate per Regelwerk zugeordnet, mehrdeutige Angaben wie „Native Ad“ ohne Artikelbezug oder Print-Kombipakete ausgeschlossen. Mediane nach Gruppen erst ab 20 Preisangaben; der Median ist Hauptkennzahl, weil Ausreißer bis 10.700 Euro den Durchschnitt verzerren.
- Preisangaben der Anbieter: Die Budgetklasse ist eine redaktionelle Einordnung des öffentlich genannten Einstiegspreises, nicht der Preis eines konkreten Projekts.
- Linkattribute: Foren per Stichprobe aus Diskussionsseiten gemessen am 26. September 2026; Verzeichnisse redaktionell geprüft, wo ein Eintrag öffentlich einsehbar war.
So zitieren Sie die Zahlen
Sie dürfen jede Zahl mit Quellenangabe übernehmen. Bitte zitieren Sie so: „Quelle: Linkship, eigene Erfassung, Stand 25.10.2026“ und verlinken Sie auf diese Seite. Als HTML sieht das so aus:
Quelle: <a href="https://linkship.de/linkbuilding-statistiken/">Linkship, eigene Erfassung, Stand 25.10.2026</a>
Übernehmen Sie Zahl und Basis gemeinsam, also „258 von 1.013 Fachmagazinen“ statt „ein Viertel aller Fachmagazine“. Bei einer Aktualisierung ändert sich das Stand-Datum, Ihr Zitat bleibt eindeutig.
Was die Zahlen nicht zeigen
Statistiken aus einer eigenen Erfassung sind präzise in dem, was sie zählen – und schweigen über alles andere.
- Selbstauskünfte: Methoden, Preismodelle und Formate stammen von den Websites und aus den Mediadaten der Anbieter und Verlage. Gezählt ist das Angebot, nicht die geprüfte Leistung.
- Momentaufnahme: Alle Werte gelten für den 25. Oktober 2026. Verlage veröffentlichen ihre Mediadaten in der Regel jährlich neu, Agenturen ändern Leistungsseiten laufend, und unsere Erfassung wächst.
- Kein Marktanteil: Die Erfassung ist eine redaktionelle Auswahl, keine Vollerhebung. 273 SEO-Agenturen heißen nicht, dass zwei Drittel des Umsatzes im Linkaufbau bei SEO-Agenturen liegen. Über Umsätze und Kundenzahlen sagen die Zahlen nichts.
- Listenpreis ist nicht Kaufpreis: Rabatte, Agenturprovisionen und Paketpreise erfährt nur, wer anfragt. Die Medianwerte sind Orientierung für die erste Verhandlung, kein Marktpreis.
- Domain Rank ist keine Wirkung: Der Wert beschreibt die Linkstärke einer Domain, nicht den Nutzen eines einzelnen Links für Ihre Rankings oder Ihre Sichtbarkeit in KI-Antworten.
Einzelne Angebote bewerten Sie deshalb nach Thema, Leserschaft, Kennzeichnung und Entstehung des Links. Den Rahmen setzt der Leitfaden Backlinks kaufen 2026: Preise, Risiken und seriöse Anbieter.
Was das für Sie konkret heißt
Nehmen Sie das nächste Angebot für eine bezahlte Platzierung und legen Sie es neben drei Zahlen aus dieser Sammlung: den Median von 1.737,50 Euro für einen bezahlten Online-Artikel, die mittlere Hälfte von 990 bis 2.990 Euro und den Themen-Median Ihrer Branche aus der Tabelle. Liegt das Angebot deutlich darüber, fragen Sie nach Reichweite, Laufzeit und Newsletter-Anteil. Liegt es deutlich darunter, prüfen Sie Leserschaft und Kennzeichnung besonders genau.
Wenn Sie die Zahlen zitieren, übernehmen Sie Satz, Basis und Quelle gemeinsam – dann bleibt nachvollziehbar, worauf sich jede Zahl bezieht.
Was das nicht leistet
Diese Sammlung beschreibt den Markt, wie er sich öffentlich präsentiert. Sie beantwortet nicht, welcher Anbieter gute Arbeit macht, welches Magazin zu Ihrem Thema passt oder ob ein bestimmter Link wirkt. Dafür braucht es die Prüfung im Einzelfall.
Statistisch sind einige Gruppen klein: 20 Banner-Preise oder 21 Automotive-Magazine reichen für eine Orientierung, nicht für feine Unterschiede. Wo viele Einträge auf „unklar“ stehen – beim Linkattribut der Firmenverzeichnisse (227 von 296) oder beim Gastbeitrag der Fachmagazine (542 von 1.013) –, beschreiben die Anteile nur den eindeutig bestimmbaren Teil.
Häufige Fragen
Wie viele Fachmagazine verkaufen Sponsored Posts?
573 von 1.013 Fachmagazinen in unserer Erfassung (56,6 %) weisen Sponsored Posts oder Advertorials ausdrücklich als buchbar aus. Weitere 300 (29,6 %) bieten Sponsored Posts auf Anfrage an. Ausgeschlossen haben sie nur 8 Magazine (Stand 25.10.2026).
Was kostet ein bezahlter Artikel in einem Fachmagazin?
Im Median 1.737,50 Euro Listenpreis, ermittelt aus 258 Fachmagazinen mit öffentlichem Euro-Preis für einen bezahlten Online-Artikel. Die mittlere Hälfte liegt zwischen 990 und 2.990 Euro. Preisbänder und Regionalmedien behandelt der Linkpreis-Index DACH.
Wie viele Linkbuilding-Anbieter nennen ihre Preise öffentlich?
74 von 415 Anbietern in unserer Erfassung (17,8 %) machen eine öffentliche Preisangabe, aus der sich ein Einstiegsbudget ableiten lässt. 254 (61,2 %) nennen ausschließlich „Preis auf Anfrage“.
Sind Links aus Foren dofollow?
Meist nicht. Von 396 Foren mit eindeutig messbarem Linkattribut setzen 224 (56,6 %) externe Links auf nofollow und 126 (31,8 %) überwiegend dofollow, 46 mischen (Messung vom 26.09.2026).
Hängt der Preis eines Sponsored Posts vom Domain Rank ab?
Nur schwach. Die Rangkorrelation zwischen Listenpreis und Domain Rank (DataForSEO, 0–100) liegt über 256 Fachmagazine bei 0,28. Im Median kosten Magazine mit Domain Rank unter 40 1.080 Euro, solche mit 60 bis 79 2.500 Euro.
Darf ich die Zahlen zitieren?
Ja. Bitte mit der Quellenangabe „Quelle: Linkship, eigene Erfassung, Stand 25.10.2026“ und einem Link auf https://linkship.de/linkbuilding-statistiken/. Nennen Sie die Basis mit, etwa „258 von 1.013 Fachmagazinen“.
